Freiwillige Feuerwehren unter neuer Führung

Freiwillige Feuerwehren unter neuer Führung

Nachfolger des langjährigen Mesenicher Wehrführers Hans Thull ist der 38-jährige Frank Kauhausen, der im Jahr 2000 in die örtliche Feuerwehr eintrat. Zum Stellvertreter wurde Ralf Esser (43) ernannt.

Langsur-Mesenich. Die beiden neuen Führungskräfte der Mesenicher Feuerwehr sind zunächst nur kommissarisch für die Dauer von höchstens zwei Jahren in das Amt des Wehrführers und des Stellvertreters bestellt worden. Sie haben in dieser Zeit die vorgeschriebene Ausbildung zum Gruppenführer an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz zu absolvieren.
Genau 30 Jahre im Amt


Der scheidende Wehrführer Hans Thull war 38 Jahre lang Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mesenich. Auf den Tag genau 30 Jahre lang hatte er das Amt des Wehrführers inne. Unter seiner Führung entwickelte sich die Feuerwehr Mesenich beständig weiter.
Besondere Eckpunkte dieser Entwicklung sind die Indienststellung einer neuen Tragkraftspritze im Jahr 1997, der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses, das im Jahr 2007 fertiggestellt wurde, sowie die Beschaffung eines gebrauchten Tragkraftspritzenfahrzeuges, das im Jahr 2010 den betagten Anhänger ersetzte.
Bürgermeister Wolfgang Reiland würdigte die Verdienste von Thull um das Feuerwehrwesen in seinem Heimatort. Der Langsurer Ortsbürgermeister Rüdiger Artz und Ortsvorsteherin Rita Heib gehörten zu den ersten Gratulanten der neuen Führungskräfte.
Auch in Trierweiler kam es unlängst zu einem Wechsel an der Spitze der Feuerwehr. Der bisherige Wehrführer Ralf Kinzig wurde zum zweiten stellvertretenden Wehrleiter der Verbandsgemeinde Trier-Land bestellt. Um diese übergeordnete Funktion ohne Interessenskonflikte ausüben zu können, stellte er sein Amt als Wehrführer der Feuerwehr Trierweiler zur Verfügung.
Neuer Wehrführer in Trierweiler ist nun Stefan Wagner (30), der bislang Stellvertreter war. Als neuer Stellvertreter wurde Thomas Feltes (27) bestellt.
Bürgermeister Reiland vereidigte Wehrführer Wagner auf Grundgesetz und Landesverfassung. red