FREIZEIT

Zum Bericht "Ballermann am Moselstrand" (TV vom 4. Oktober):

Zum ersten Mal gab es im Messepark einen Zwölf-Stunden-Party-Marathon "Trier feiert". Dass es hierbei meiner Meinung nach nur um Geldmacherei ging, merkte man erst auf den zweiten Blick. Auf den Außenflächen warben zahlreiche Gastronomen um die Gäste. Wohl dem, der sich keine Wurst im Brötchen gekauft hatte. Für ganze drei Euro gab es eine Bratwurst im Aufbackbrötchen, die auf Nachfrage "nicht aufgebacken wurden". Am frühen Abend untersagten die Veranstalter das zeitweilige Verlassen des Geländes, um zu verhindern, dass man in das benachbarte Schnellrestaurant essen ging, um den teuren Preisen auszuweichen. Wer das Gelände verließ, musste draußen bleiben. Letztendlich ärgerte man sich noch darüber, dass die gekauften Getränkebons nicht mehr umgetauscht wurden. Bleibt zu hoffen, dass die Organisation nächstes Jahr besser und fairer ist. An den hohen Lufttemperaturen und dem versifften Boden während der Veranstaltung lässt sich wahrscheinlich kaum etwas ändern. Holger Video, Trier