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Fridays for Future in Trier steht bei Ampel-Parteien vor der Tür

„Ampel auf Krise“ : Fridays for Future und Grünen-Politikerin stehen in Trier bei Ampel-Parteien vor der Tür

Wieder sind Klimaaktivisten durch Trier gezogen. Obwohl der Aufruf kurzfristig auf Facebook verkündet wurde, hat sich der ein oder andere zur Demo eingefunden.

Dass Fridays for future nicht an den Freitag gebunden ist, hat eine kleine Demo am Montag gezeigt: Unter dem Motto „1,5 Grad ist nicht verhandelbar“ haben etwa 30 Aktivisten zum Abschluss der Ampelkoalitionsverhandlungen für konsequente klimapolitische Maßnahmen zur Einhaltung des 1,5 Grad- Ziels demonstriert.

Es wird noch zu wenig für den Klimaschutz getan

„Was jetzt in den Sondierungspapieren an die Öffentlichkeit gedrungen ist, ist eindeutig noch nicht genug“, sagt FFF-Aktivist Henry Hofmann. „Wir sind heute hier um uns dafür einzusetzen, dass Klimaschutz nicht nur Thema des Wahlkampfes bleibt, sondern auch in der Bundesregierung umgesetzt wird, denn weitere vier Jahre Zeit zu warten haben wir nicht“, fügt seine Kollegin Ann-Marie Kohlmann hinzu.

Der Demozug startete um 15 Uhr vor der Geschäftsstelle der Grünen, zog weiter zur SPD und abschließend zur FDP. Begleitet wurde die Aktion von mehreren Polizeibeamten.

Fridays for futre hat eine bekannte Unterstützerin

Prominente Unterstützung für mehr Klimaschutz in der künftigen Bundesregierung erhält die Bewegung von der Bundestagsabgeordneten Corinna Rüffer. „Fridays For Future“ ist eine der Gruppen, die die ganz wichtigen Anliegen in diesem Land im Wahlkampf vertreten haben und sie haben völlig recht, wenn sie sagen: Das muss jetzt in Berlin umgesetzt werden“, so die Grünen-Politikerin. „Für uns alle ist wichtig, dass die Ergebnisse bei den Ampelkoalitionsverhandlungen auch so sind, dass man mit gutem Gewissen dieses Werk angehen kann.“