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Friedrich-Bödecker-Kreis bringt Jugendlichen Literatur näher

Verein : Friedrich-Bödecker-Kreis bringt Jugendlichen Literatur näher

(red) Das Ziel des Vereins Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Rheinland-Pfalz und in Luxemburg ist klar: Junge Leute an die Literatur heranführen, ihnen Gelegenheit geben, moderne Kinder- und Jugendgeschichten kennenzulernen und sich selbst mit eigenen Schreibversuchen zu erfahren.

Dies habe der Verein auch im Jahr der Corona-Pandemie sehr erfolgreich durch die Verbindung von analogen und digitalen Formaten umgesetzt, sagte Malte Blümke, Vorsitzender des Vereins bei der digitalen Mitgliederversammlung.

Als Gäste nahmen der Präsident der Vereinigung Eifel und Ardennen (EVEA) Franz Bittner und der Bundesgeschäftsführer der Friedrich-Bödecker-Kreise, Dr. Karsten Steinmetz, teil.

In seinem Gastbeitrag lobte Steinmetz den Friedrich-Bödecker-Kreis für seine Bildungsbündnisse von „Kultur macht stark“ in Daun, Neuwied, Bad Kreuznach, Worms, Trier, Mayen und Dieblich mit den Autoren Hanna Jansen, Ursula Flacke, Björn Berenz und Mischa Bach. Außerdem die Schreibwerkstätten im Rahmen des Bundesprojektes „Dein Wort zählt“ mit den Autoren Stefan Gemmel, Manfred Theisen und Andreas Kirchgäßner in Trier, Alzey, Saarburg, Prüm und Luxemburg und die innovativen Methoden bei der digitalen Leseförderung auf dem digitalen Treffpunkt Hannover 2020.

Ein Höhepunkt seiner diesjährigen Vereinsarbeit war das Projekt „Junge Stimmen der Vulkaneifel“ von Hanna Jansen, das in dem Buch „Wir sind hier“ acht jungen Autoren aus der Vulkaneifel die Chance gab, ihr Lebensgefühl in der Vulkaneifel in Gedichten, Geschichten und Gedankenskizzen mit Unterstützung der Nikolaus Koch Stiftung und eines Verlages aus der Vulkaneifel zum Ausdruck zu bringen.

Für 2021 plant der neue Verein für Literatur einige weitere Literaturprojekte, darunter fünf Bildungsbündnisse an Rhein, Mosel und im Hunsrück und zusätzliche Schreibwerkstätten. Außerdem soll die Lyrik-Woche „Nordlichter“ mit Judith Hennemann, Safiye Can, Bas Böttcher und Martin Piekar stattfinden sowie das neue Projekt „Lebendige Literatur im digitalen Raum“.