Früher anfangen, früher aufhören
Ui, was freue ich mich auf das Pokalspiel der Eintracht am Dienstag! Und noch mehr, dass ich zu Fuß zum Stadion gehen kann. Ganz gemütlich werde ich an der Uferstraße entlang schlendern und mit meinen beiden Eintracht-Schals den Kölnern in ihren Autos zuwinken.
Die werden qualmen vor Wut: Erst kilometerlange Staus die Bitburger runter, und dann - ganz kurz vorm Ziel - eine Vollsperrung auf der Zurmaiener Straße mit einspuriger Umleitung auf die Gegenfahrbahn. Eine heitere Anreise sieht anders aus. Dass die Stadtverwaltung ausgerechnet zum Pokalspiel die einzige Zufahrtstrecke per Baustelle zum Nadelöhr macht, ist aber auch ein Witz. Klar: Baustellen werden nicht von heute auf morgen, sondern mit langer Vorlaufzeit geplant. Aber trotzdem wäre - als der Pokalspieltermin vor knapp fünf Wochen feststand - ein nettes Gespräch mit der Baufirma zumindest einen Versuch wert gewesen.
Acht Arbeitstage hat die Firma nämlich für die Asphalt-Arbeiten angesetzt. Einen Tag vorher anfangen und einen Tag früher fertig werden - und schon wäre die Katastrophe aus der Welt gewesen. Der Dank von ganz Trier - und halb Köln - wäre der Stadtverwaltung und der Baufirma sicher gewesen. Aber vielleicht tut sich ja noch was. Drei Tage bleibt ja noch Zeit für ein solches "Wunder von Trier".