Fünf Stunden, viele Informationen

Trier · Psychotherapeutische und neuropsychologische Behandlungsansätze werden am Samstag im Brüderkrankenhaus Trier vorgestellt. Vier Medizinerinnen halten dabei Vorträge und stellen sich anschließend den Fragen der Besucher.

Trier. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier bietet am Samstag, 19. Januar, von 10 bis 15 Uhr eine Informationsveranstaltung zu psychotherapeutischen und neuropsychologischen Behandlungsansätzen an. Die Veranstaltung der Abteilung Psychologischer Fachdienst unter Leitung von Dr. Birgit Albs-Fichtenberg richtet sich an Betroffene, Interessierte und Experten.
In ihrem Einführungsvortrag stellt Albs-Fichtenberg zunächst das enge Zusammenspiel von körperlichen und psychischen Beschwerden und daraus entstehende psychologische Handlungsansätze dar.
Drei Schwerpunkte


Im Mittelpunkt des Programms stehen drei inhaltliche Schwerpunkte der Abteilung: Dr. Doris Naumann erläutert in ihrem Vortrag "Hilfe, mein Gedächtnis lässt nach!", was sich hinter dem Begriff Neuropsychologie verbirgt, für wen dieses Verfahren geeignet ist und wie eine Behandlung aussehen kann. Dabei geht sie auch auf die Möglichkeit der ambulanten neuropsychologischen Behandlung ein.
Ein weiterer Vortrag der Psycho-Onkologin Dr. Sabine Schumacher-Bittner beschäftigt sich mit der Thematik "Leben mit der Diagnose Krebs".
Im Zusammenhang mit der Ernennung des Brüderkrankenhauses als dritte Traumaambulanz für Opfer einer Gewalttat (OEG-Traumaambulanz) in Rheinland-Pfalz stellt Dr. Susanna Smolenski, Chefärztin der Dr.-von-Ehrenwall\'schen-Klinik, in ihrem Vortrag "Wenn Gewalt die Seele verletzt" Behandlungsansätze und Hilfen für Opfer von Gewalt dar. Zudem berichtet sie von ihren Erfahrungen mit der OEG-Traumaambulanz. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referentinnen in Kleingruppen für die Beantwortung von Fragen zu den Vorträgen zur Verfügung. red
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, weitere Informationen zum Programmablauf gibt es im Internet unter www.bk-trier.de