Für bessere Perspektiven Für bessere Perspektiven Verein "Bildung fördert Entwicklung wählt neuen Vorstand

Vereine : Für bessere Perspektiven im Heimatland

„Bildung fördert Entwicklung“ wählt neuen Vorstand. Der Verein setzt sich für junge Menschen aus Kenia ein.

Die Mitglieder des Vereins Bildung fördert Entwicklung haben bei der Versammlung im Dietrich-Bonhoeffer-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Trier einstimmig einen neuen Vorstand gewählt. Diesem gehören an: Johannes Michael Nebe (Vorsitzender), Christel Aretz (stellvertretende Vorsitzende), Bettina Wilhelm (Öffentlichkeitsreferentin), Jonas Koch (Schriftführer), Elisabeth Jacobs (Kassenwartin), Birgit Möller-Scherf (Beisitzerin), Siegbert Busse (Beisitzer).

Hauptanliegen des Vereins ist es, jungen Menschen vor allem in den Slums von Nairobi durch eine bessere (Aus-)Bildung Berufsqualifikationen zu geben, die sie in ihrem Heimatland Kenia sinnvoll einsetzen können. Mangelnde Schulbildung führt zu hoher Arbeitslosigkeit. Johannes Michael Nebe: „Keine Arbeit zu haben und zu finden, öffnet das Tor zur Kriminalität und damit zur weiteren Stigmatisierung dieser Gebiete. Nur wer im eigenen Land Heimat und Zukunft sieht, wird diese nicht über die gefährliche Mittelmeer-Route nach Europa suchen müssen.“
Auf Anregung von Oberbürgermeister Wolfram Leibe wurden zwei kenianische Studierende als Hospitanten nach Trier eingeladen. Die beiden werden im Umweltamt der Stadt und bei der Lokalen Agenda 21 vieles hinzulernen können, das sie in ihrem Land weitergeben können.

Studierende aus Kenia, die der Verein finanziell und menschlich unterstützt, haben sich in einem Video vorgestellt. In ihren „Botschaften“ zeigten sie ihre Dankbarkeit, wie diese Hilfe ihr Leben positiv verändert habe.

Im Bemühen um handwerkliche Ausbildung will der Verein verstärkt Kontakte mit Betrieben und der Handwerkskammer aufnehmen.


2019 sind mehrere kulturelle Veranstaltungen geplant. Für das Frühjahr 2020 plant der Verein eine dreiwöchige Exkursion zu landschaftlichen Schönheiten Kenias und den Nilquellen Ugandas. In Nairobi gibt es die Möglichkeit, mit geförderten jungen Menschen persönlich Kontakt aufzunehmen.

Weitere Infos unter www.bildung-foerdert-entwicklung.de

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