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Glaube im Alltag: Für mehr Gerechtigkeit

Glaube im Alltag : Für mehr Gerechtigkeit

An diesem Wochenende steht geballte Frauenpower im Mittelpunkt des Interesses: Freitags der Weltgebetstag der Frauen (WGT) und am Sonntag der Internationale Frauentag.

Dieses Jahr liegen beide Veranstaltungen nahe beisammen. Am ersten Freitag im März wird die Aufmerksamkeit auf die Lebensbedingungen von Frauen in einem bestimmten Land gelenkt. Aktuell informieren Frauen aus Simbabwe über ihr Land, ihr Leben und ihren Glauben. Sie laden Frauen weltweit ein, sich in die vorgeschlagene Gottesdienstliturgie einzuklinken.

Wenn Frauen bei uns Texte von Frauen aus Simbabwe vortragen, Situationen aus deren Leben darstellen, ihre Lieder singen und landestypische Gerichte zubereiten, dann kommen sie den Glaubensschwestern aus Afrika nahe.

„Steh auf und geh!“ unter diesem Motto steht der diesjährige WGT. Jesu Aufforderung an den Gelähmten, den er heilte (Johannesevangelium ) sieht für Christinnen in Simbabwe vielleicht anders aus als für Christinnen in Deutschland. Entscheidend ist, sich von der Hoffnung auf neues Leben anstecken zu lassen. Der Glaube gibt die nötige Kraft, das Leben zum Guten zu wenden, sowohl im persönlichen wie im gesellschaftlichen Bereich.

Diesbezüglich gibt es Übereinstimmung mit dem Internationalen Frauentag. Die Veranstaltungen zeigen die Leistungen von Frauen auf, machen aber auch deutlich, dass noch viel zu tun ist für gleiche Lebensbedingungen und gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Ob ich mich im Bereich der Kirche für das Leben von –Frauen engagiere oder in der Politik, es geht immer darum, für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen.

Das ist ein christliches Anliegen, für das ich mich von Jesus ermutigen und stärken lasse.

Elke Füllmann-Ostertag,

Pfarrerin, Börfink