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Für Opfer der Amokfahrt: Benefizaktion „Lilien für Trier“ geht weiter

Für die Opfer der Amokfahrt : Benefizaktion „Lilien für Trier“ geht weiter

Eine Saarburger Künstlerin malt 29 Bilder. Der Erlös aus dem Verkauf soll den Opfern der Trierer Amokfahrt zugutekommen

Dem schwärzesten Tag für Trier im vergangenen Jahr, dem 1. Dezember mit Toten und Verletzten durch die Amokfahrt, hat die in Saarburg lebende Künstlerin Cordula von Heymann alias Cordue in einem spontanen künstlerischen Impuls eine Produktion von 29 Lilien nach Leonardo da Vinci entgegengesetzt. Der Liedtext „White Lily“ von Laurie Anderson, verknüpft mit der Zeichnung einer Lilie von Leonardo da Vinci, standen dabei Pate.

Cordue schildert den Werdegang: „Ich schnitt in der Siebdruckwerkstatt der Kinder- und Jugendkunstschule der KulturGießerei Saarburg die Lilie als Schablone und druckte sie 29-mal, der Zahl der unmittelbaren Opfer der Amokfahrt in Trier, in den Farben Weiß, Grau und Schwarz mit Hintergründen in Weiß, Grau und Schwarz.“

Mit der Benefizaktion möchte die Künstlerin einen Beitrag leisten: „Die Drucke können erworben werden. Die Erlöse, abzüglich der Rahmenkosten, werden auf das Spendenkonto der Stadt Trier überwiesen.“ Auch das Stadtmuseum Simeonstift in Trier hat inzwischen ein Exemplar in seiner Sammlung. Von insgesamt 29 Exemplaren sind noch zehn erhältlich. Die Aktion wurde bis 15. April verlängert.

Die Drucke in Weiß, Grau oder Schwarz sind 30 mal 22 Zentimeter groß mit Glasrahmen. Der Preis pro Druck inklusive Rahmen ist 39 Euro. Interessenten können per E-Mail an info@cordue.eu Kontakt aufnehmen. Die Drucke sind auch erhältlich in der KulturGießerei Saarburg (Staden 130) nach Vereinbarung, Telefon 06581/2336.