Für Waldbau und Naturschutz

Seit Dienstag, 1. April, gibt es einen neuen Leiter des Forstreviers Trier-Euren. Forstoberinspektor Joachim Haupert wurde am Montag im Forstamt Trier in Trier-Quint in sein neues Amt eingeführt.

Euren/Quint. Der neue Revierleiter Joachim Haupert ist ein Kind der Region. Geboren in Saarburg lebt er heute mit seiner Frau und den beiden Töchtern in Serrig, wo er aufwuchs. Seit dem ersten April hat er die Nachfolge von Joachim Otto angetreten. Zu seinem Revier gehört Waldbesitz der Gemeinden Langsur, Igel, Trierweiler und der Vereinigten Hospitien. Das Revier ist mit 1180 Hektar Größe "normal groß". Forstamtsleiter Gundolf Bartmann begrüßte neben dem Verbandsbürgermeister, Hospitiendirektor sowie den Ortsbürgermeistern die Vertreter der waldbesitzenden Körperschaften, "unsere wichtigen Partner in der Verbandsgemeinde Trier-Land und die Nachbarn des Reviers, besonders die europäischen Freunde in Luxemburg".Engagiert und humorvoll

Haupert, Jahrgang 1968, machte 1988 das Abitur und studierte anschließend an der Fachhochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg. Dort schloss er als Diplomingenieur ab. Seine staatliche Ausbildungszeit absolvierte er in den Forstämtern Hermeskeil West und Bernkastel und wurde nach erfolgreich abgelegter Prüfung 1994 in Landesforsten als Forstinspektor in den Beamtenstand aufgenommen. In den Forstämtern Prüm-Süd, Schneifel, Bitburg und Saarburg versah er vielseitige Dienste, die ihn mit der Aufgabenerfüllung der Forstverwaltung für die kommunalen und privaten Waldbesitzer in Verbindung brachte.Durch seine zahlreichen Revierleiteraufgaben in Eifel und Hunsrück bringe Haupert genau die nötigen Qualifikationen für eine erfolgreiche Revierleitung mit, sagte Bartmann und lobte: "Herr Haupert ist als sehr beweglicher, engagierter, aber zugleich ausgeglichener und nicht zuletzt humorvoller Förster bekannt", der forstfachliche Inhalte nur mit dem Willen der Waldbesitzer, der Gemeinderäte und Ortsbürgermeister umsetze. An Hauperts Seite stehen zwei Forstwirte. Haupert wird sich dem Waldbau widmen, Öffentlichkeitsarbeit und Naturschutzaufgaben sowie die Besonderheiten des Reviers wahrnehmen. Beispielsweise gilt es, die Kinderallee in Langsur oder so genannte Ökokontoflächen zu betreuen. "Ich freue mich auf die waldbauliche Vielfalt und die Zusammenarbeit mit den Waldbesitzern", sagte Haupert am Rande der Feierstunde.