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Für Wanderer gut aufgestellt

Für Wanderer gut aufgestellt

Die Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land ist insbesondere für den Wander- und Radtourismus gut aufgestellt. Diese Erkenntnisse gewann der VG-Rat aus dem Jahresbericht 2008 des Vereins Ferienregion Trierer Land.

Igel. (alf) Den Vornamen haben sie schon mal gemeinsam und auch ansonsten hat Kerstin Reisen die Geschäfte des Vereins "Ferienregion Trierer Land" nahtlos weitergeführt, nachdem sich Kerstin Wallenborn für 15 Monate in den Mutterschutz verabschiedet hatte.

Während der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderats im Bürgerhaus Igel präsentierte Kerstin Reisen erstmals den Jahresbericht des Vereins Ferienregion, dem 110 Mitgliedsbetriebe und die Ortsgemeinden der VG Trier-Land angehören. Das Aufgabengebiet reicht von der Gästebetreuung und Beratung über die touristische Vermarktung der Region bis zum Ausbau der Infrastruktur und der Zusammenarbeit mit Handel, Gewerbe und Tourismus-Organisationen.

Wanderwoche soll Ende August stattfinden



Mit knapp 50 000 blieb die Zahl der Übernachtungen 2008 in etwa auf dem Niveau des Jahres 2007, und auch die Besucherzahl in der Tourist-Information in Wasserbilligerbrück blieb mit rund 4400 konstant.

Bei den Besuchern auf der Homepage ( www.lux-trier.info) gab es zwar wegen des Rekordjahres 2007 (83 000) einen Rückgang auf 54 400, was aber an der großen Nachfrage für die Konstantin-Ausstellung gelegen habe, erläuterte Kerstin Reisen. Schwerpunkte 2009 sind der Ausbau der Qualitätsoffensive Eifel, die für Ende August geplante Wanderwoche in Trier-Land, die Neuauflage der Wanderwoche mit dem Naturpark Südeifel, die "Extratouren" (Wanderwege) und die Eröffnung des Eifelsteigs. Ferner sollen GPS-Geräte für Wanderer angeschafft werden. Auch eine Lesung in Welschbillig ist in der Vorbereitung.

Tourist-Info: Gebäude in "unmöglichem Zustand"



Erleichtert zeigte sich Bürgermeister Wolfgang Reiland, dass der Eifelsteig nun doch auf richterliche Entscheidung inklusive des umstrittenen Teilstücks Josef-Schramm-Weg beworben werden dürfe. Nach wie vor strebe man eine durchgängige Radlerbus-Linie für die Sauerstrecke an, sagte Reiland. Wegen der unbefriedigenden Optik der deutsch-luxemburgischen Tourist-Information am Sauer-Brückenkopf ("Das ist ein unmöglicher Zustand") habe er bereits die Eigentümerin des Gebäudes, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) angeschrieben. Mit dem Wechsel in der Geschäftsführung begründete Reiland den fehlenden Fortschritt beim zugesagten Fünfjahres-Konzept für die Ferienregion Trie rer Land und die noch nicht umgesetzte Werbeaktion "Wie gut kenne ich Trier-Land?" Beides werde man aber baldmöglichst angehen, versprach der Verwaltungschef.