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"Gärtchen" nimmt Planungshürde

"Gärtchen" nimmt Planungshürde

Gute Nachrichten für Bauwillige in der Fidei: Beim Baugebiet "Vor dem Gärtchen" in Zemmer zeichnet sich eine Lösung bei den vom Kreis geforderten Ausgleichsflächen ab. Im "Friedbüsch" in Rodt soll dem Wunsch nach kleineren Parzellen entsprochen werden.

Zemmer. Wegen Differenzen um Ausgleichsflächen für das geplante Baugebiet "Vor dem Gärtchen" in Zemmer war das Projekt zur Hängepartie geworden. Nun, rund ein Jahr später als geplant, ist eine Lösung gefunden worden, so dass das Verfahren weiterlaufen kann. Der Gemeinderat hat nach Auskunft von Ortsbürgermeister Edgar Schmitt am Dienstagabend die vierte Offenlage des Plans beschlossen. Das sei möglich geworden, weil der Investor, die Firma Abnoba, den Forderungen des Kreises nach geeigneten Ausgleichsmaßnahmen für die Eingriffe in die Landschaft nachgekommen sei. Laut Schmitt will das Waldbewirtschaftungsunternehmen Abnoba, das dem Zemmerer Geschäftsmann Waldemar Kronauer gehört, Waldaufbaumaßnahmen im eigenen Bestand vornehmen. Im "Gärtchen" sollen spezielle Wohnbereiche mit Pferdehaltung realisiert werden. Dem Vernehmen nach soll auch eine Bewegungshalle für Pferde gebaut werden.
Im Baugebiet "Friedbüsch" in Rodt, das die Gemeinde zusammen mit der Volksbank Bitburg realisiert, sind nach Mitteilung des Ortsbürgermeisters elf von 28 Baustellen verkauft. Man werde jetzt dem Wunsch nach kleineren Parzellen nachkommen. Schmitt: "Es hielten sich hartnäckig Gerüchte, unter 70 000 Euro sei dort keine Baustelle zu bekommen, es gibt aber schon welche ab 40 000 Euro."
Im Rodter Baugebiet "Mainzwiese", das unterhalb von "Friedbüsch" liegt und etwa zu zwei Dritteln bebaut ist, soll laut Schmitt der Endstufenausbau im kommenden Jahr erfolgen. alf