Gebäude werden umgebaut: Flüchtlinge in Trier sollen nicht mehr in Zelten schlafen müssen

Gebäude werden umgebaut: Flüchtlinge in Trier sollen nicht mehr in Zelten schlafen müssen

Um die Flüchtlingssituation in Trier zu entspannen, soll die AfA-Außenstelle in der Luxemburger Straße erweitert werden. In bislang ungenutzten Gebäuden sollen dann 1500 Schlafplätze geschaffen werden. Die Anzahl der Flüchtlinge bleibe jedoch konstant, heißt es von Seiten des Ministeriums für Integration.

Die Trierer Außenstelle der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) Trier in der Luxemburger Straße wird erweitert, um der großen Raumnot in den beiden Erstaufnahmeeinrichtungen in der Stadt abzuhelfen.

So sollen bislang ungenutzte Gebäude mit rund 1500 Plätzen hergerichtet und in Zukunft als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Die Zelte auf dem Gelände sollen nicht mehr als Unterkunft sondern als Funktionszelte der Caritas dienen.

"Die zusätzlichen Gebäude werden die AfA in der Dasbachstrasse sowie die Außenstelle Luxemburger Straße deutlich entlasten, wobei die Zahl der in Trier untergebrachten Flüchtlinge konstant bleiben soll. Allerdings steht endlich mehr Platz zur Verfügung, um die in beiden Einrichtungen herrschende Raumnot zu entzerren", erklärt Integrationsministerin Irene Alt. "Ich danke der Stadtverwaltung, dem Stadtteil Trier-Euren und der Bevölkerung für ihre große Solidarität und Unterstützung."

Die ersten rund neunzig Flüchtlinge werden noch in dieser Woche in die zusätzlich genutzten Gebäude der AfA-Außenstelle Trier einziehen.