Gedenkstätte Ahnen-Tempel

Zum Bericht "In 12 Jahren zum Abitur" (TV vom 8. November):

Als pensionierter Lehrer freue ich mich über jeden pädagogischen Fortschritt und darum auch darüber, dass das Friedrich-Spee-Gymnasium als G8GTS in 12 Jahren zum Abitur führt. Da gemäß Schulleiter Bous die Schüler durch Vernetzung der Naturwissenschaften diese "mehr und intensiver" lernen, sollte man ebenso mit Englisch, Latein und Französisch verfahren. Das Problem der Jugendlichen, was sie in der Freizeit anfangen sollen, ist durch den Nachmittagsunterricht gelöst, denn sie dürfen "lernen, lernen, immer lernen" (Lenin). Diese Schulzeitverkürzung kann aber nur ein Anfang sein, denn im globalen Wettstreit darf man nicht stehen bleiben. In den Kindergärten der Region lernt man schon Französisch, und eine Grundschule in Speyer beginnt in der ersten Klasse mit dem bilingualen Englischunterricht. Da ist es sicher möglich, die Grundschule schon nach dem zweiten Geburtstag zu beginnen, auf die dann nach dem sechsten Geburtstag das Gymnasium folgt. Mit 14 Jahren beginnt dann, wie früher auch, die Berufsausbildung, die mit 17 bis 19 Jahren endet. So werden - trotz des Rückgangs der Kinderzahl - die Steuern und die Sozialbeiträge die Kassen gefüllt. Für diese neue Schulform empfehle ich die Abkürzung SOS, solidarische Oberschule, da 99,9 Prozent eines Jahrgangs das Abitur erhalten und der Solidaritätszuschlag entfallen kann. Da die Einrichtung der Hochbegabtenzüge und der G8-Gymnasien einen außerordentlichen Fortschritt darstellt, sollte man auch eine Gedenkstätte errichten, den Ahnen-Tempel. Christian Freiberg, Igel schule

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