Gefährliche Fahrmanöver: Zeugen gesucht

Gefährliche Fahrmanöver: Zeugen gesucht

Ein 40 Jahre alter Fahrer eines dunklen PKW der Marke Hyundai hat am Sonntagabend nach 21 Uhr durch riskante Fahrmanöver auf der Bundesstraße B 49 von der Landesgrenze Luxemburg bis nach Trier andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährdet. Das teilte die Polizei Trier mit. Sie bittet betroffene Autofahrer, sich zu melden.

Langsur/Trier. Der Mann aus dem Kreis Trier-Saarburg sei zunächst kurz nach 21 Uhr von einem anderen Autofahrer schlafend in seinem Auto in Langsur angetroffen worden, so die Polizei in ihrem Bericht. Weil dem Autofahrer das Verhalten des Mannes merkwürdig erschien, sei er ihm gefolgt, als dieser sich nach dem Aufwachen auf die Fahrt in Richtung Trier begeben habe. Hierbei sei der dunkle PKW dem ihm folgenden Mann zunächst durch eine sehr unsichere Fahrweise aufgefallen. Zweimal habe der Fahrer an der Landesgrenze die Vorfahrt missachtet, ohne dass andere zu Schaden gekommen seien.
Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit sei der Hyundai weiter in Richtung Igel gefahren. Hierbei habe er eine Verkehrsinsel überfahren und sei einige Male auf die Gegenfahrbahn geraten. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, hätten entgegenkommende Fahrzeuge nach rechts ausweichen müssen. Der dem Hyundai folgende Autofahrer habe unterdessen die Polizei verständigt. Durch Aufblinken hätten andere Autofahrer versucht, den Hyundaifahrer auf seine gefährlichen Fahrmanöver aufmerksam zu machen und ihn zum Anhalten zu bewegen. Dieser habe seine Fahrt jedoch bis nach Trier-Zewen fortgesetzt, wo er seinen PKW in einer Seitenstraße abgestellt habe. Wie die Polizei dort feststellte, sei der Fahrer oberkörperfrei und barfuß unterwegs gewesen. Er habe teils apathisch gewirkt. Da der Konsum von Drogen nicht habe ausgeschlossen werden können, sei eine Blutprobe entnommen worden. Der Führerschein sei einbehalten und ein Strafverfahren eingeleitet worden. red
Verkehrsteilnehmer, die durch die Manöver des Hyundaifahrers gefährdet wurden, und Zeugen dieser gefährlichen Situationen werden gebeten, sich mit der Polizei Trier, Telefon 0651/9779-3200 in Verbindung zu setzen.

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