Gefährliches Pflaster

TRIER. (red) Fünf Tote, 726 Verletzte, 3686 Unfälle: Gestern hat die Polizeiinspektion Trier die Unfallzahlen für 2005 bekannt gegeben.

In Trier und Umgebung hat es im vergangenen Jahr häufiger gekracht als 2004: 241 Unfälle mehr registrierte die Polizei, insgesamt 3686. Fünf Menschen starben bei diesen Unfällen, 726 wurden verletzt. Seltener als im Jahr zuvor waren Motorrad- und Rollerfahrer an Unfällen beteiligt - eine Entwicklung, die laut Polizei bereits seit Jahren anhält. Die Zahl der Unfälle mit Fahrradfahrern ist hingegen um rund 20 Prozent gestiegen. Insgesamt registrierten die Beamten 129. Dabei wurden 106 Personen verletzt. Nach Angaben der Polizei verursachten etwa die Hälfte dieser Unfälle die Radfahrer. Gestiegen ist auch die Zahl der Unfälle, an denen Fußgänger beteiligt waren. 99 mal rückte die Polizei deswegen aus, im Vorjahr waren es nur 78 Einsätze. 86 Menschen wurden bei den Unfällen verletzt. Bei schweren Unfällen mit Verletzten waren nach Erkenntnis der Polizei die Haupt-Ursachen Verletzungen der Vorfahrtsregelungen, zu schnelles Fahren und fahruntüchtige Fahrer. Außerdem gehören Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren zu den häufigen Unfallursachen, ebenso zu dichtes Auffahren und fehlerhafter Wechsel der Fahrspur, beispielsweise ohne Blinken. Häufiger als im Vorjahr waren die "jungen Fahrer", die 18- bis 24-Jährigen, an Unfällen beteiligt: insgesamt 1050 Mal. Hauptursachen waren dabei laut Polizei Vorfahrtsverletzungen, zu schnelles Fahren und fahruntüchtige Fahrer.

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