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"Geisterradler" in der Metzelstraße

"Geisterradler" in der Metzelstraße

Dass manch ein Radfahrer gegen die Fahrtrichtung unterwegs ist, lässt sich allenthalben beobachten; in eigens für den Radverkehr geöffneten Einbahnstraßen ist es ihm sogar erlaubt. Zu einem Dorado für "Geisterradler" hat sich aber der Fahrradstreifen in der Metzelstraße in Trier entwickelt.

Obwohl ein halbes Dutzend Piktogramme samt Pfeil von Süd nach Nord die Richtung weisen, radeln etliche Pedaltreter auf dem Streifen gen Norden. Nicht bei allen geschehe dies aus Unwissenheit, glaubt ADFC-Kreischef Fabian Bauer. Klar ist: Wer mit dem Fahrrad vom Nikolaus-Koch-Platz aus kommend über die Metzelstraße in Richtung Viehmarkt unterwegs ist, hat sich rechts zu halten und die Fahrbahn zu nutzen. "Das ist auch kein Problem, denn meist ist hier genügend Platz", sagt Bauer. Hindernisse stellen nicht selten Falschparker dar, weshalb die Stadt auf Anfrage die rechtliche Situation klarstellt: Parken auf dem Geh- und dem Radweg ist nicht erlaubt. Auf der Fahrbahn gilt ein Zonenhaltverbot, sprich ein eingeschränktes Haltverbot. Nur zum Be- und Entladen darf gehalten werden. mst