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Geländekauf für Ruwerradweg

TRIER-RUWER. (mhf) Der Ortsbeirat Trier-Ruwer hat über die Zukunft des Ruwerradweges diskutiert und sich für den Ankauf der stillgelegten Bahntrasse durch die Stadt ausgesprochen. Wenn alles so läuft, wie es sich die Planer bei der Stadtverwaltung vorstellen, könnte vielleicht schon im Februar mit der Bahn AG über den Kauf des Grundstückes, auf dem die stillgelegte Trasse zwischen Ruwer und der Kernstadt verläuft, verhandelt werden.

Nach dem Rückbau der Gleise könnte dann auf vorgegebenem Pfad die Weiterführung des Ruwerradweges verlaufen, der den Stadtteil zukünftig mit der Innenstadt verbinden soll. Die Mitglieder des Ortsbeirates nahmen die vom Planer der Stadt, Jürgen Metzen, vorgestellten Entwurf einstimmig an und sprachen sich damit gegen einen Ausbau der Fahrbahn beziehungsweise des bestehenden Fuß- und Radweges an der Ruwerer Straße aus. Die Alternative sei zu teuer und berge zu viele Gefahren für die Radfahrer, so die einhellige Meinung des Rates. Über die Gefahrenprävention im alltäglichen Leben sprach der Leiter des kommunalen Vollzugsdienstes, Roman Schmitz. Er gab nicht nur einen Einblick in die Aufgaben seiner Dienststelle, sondern versuchte vor allem, die Mitglieder des Ortsbeirates für ihr soziales Umfeld zu sensibilisieren. "Hilflosigkeit, Verwahrlosung und psychische Erkrankungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Schauen sie nicht weg, sondern seien sie wachsam, damit wir helfen können", lautete sein Appell.