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Gerangel nach fremdenfeindlichen Beleidigungen

Gerangel nach fremdenfeindlichen Beleidigungen

In Trier ist es am Mittwochabend in einem Stadtbus zu einem Streit mit fremdenfeindlichem Hintergrund gekommen. Dabei wurde ein Mann leicht verletzt.

Mit fremdenfeindlichen Äußerungen hat ein 42-Jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Speicher am Mittwochabend einen dunkelhäutigen 20-jährigen Mann in einem Trierer Stadtbus beleidigt. Wie die Polizei gestern mitteilte, gerieten die beiden Fahrgäste eines Stadtbusses gegen 19 Uhr in Höhe der Bushaltestelle Theodor-Heuss-Allee in Streit. Nach den fremdenfeindlichen Äußerungen kam es zum Gerangel der beiden. als der Busfahrer den Bus abbremstst, fiel der 42-Jährige auf den Boden. Der zuvor beleidigte 20-Jährige trat daraufhin auf den am Boden Liegenden mehrfach ein. Der 42-jährige erlitt leichte Verletzungen. Nach Angaben der Polizei war der Mann aus der Eifel alkoholisiert. Die herbeigerufene Polizei nahm die Personalien der beiden Männer auf und ermittelt nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Volksverhetzung. Ein rechtsextremer Hintergrund sei bei dem 42-Jährigen nicht zu erkennen, sagte Polizeisprecher Karl-Peter Jochem dem TV.