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Gerücht über Handschuhe mit K.o.-Tropfen auf Trierer Weihnachtsmarkt ist eine Falschmeldung

Gerücht über Handschuhe mit K.o.-Tropfen auf Trierer Weihnachtsmarkt ist eine Falschmeldung

Seit Montag verbreitet sich in den sozialen Netzwerken die Warnung, Frauen würden auf dem Trierer Weihnachtsmarkt mit einem Trick betäubt, ausgeraubt und vergewaltigt. Dieses Gerücht konnte von der Polizei bis zu einem Trierer Schüler verfolgt werden und hat sich laut Polizeisprecher Karl-Peter Jochem als frei erfunden erwiesen.

 Screenshot der Falschmeldung, die über Soziale Netzwerke verbreitet wurde
Screenshot der Falschmeldung, die über Soziale Netzwerke verbreitet wurde Foto: volksfreund.de

Zahlreiche besorgte Volksfreund-Leser schickten am Dienstag Screenshots der Warnung an die Redaktion. Bei Facebook und der Nachrichtenplattform Whatsapp hieß es, Unbekannte würden auf dem Trierer Weihnachtsmarkt Handschuhe an Frauen verschenken würden, die alleine dort unterwegs seien. Diese Handschuhe seien mit so genannten k.-o.-Tropfen präpariert.

"Bevor jemand solche Behauptungen in die Welt setzt beziehungsweise verbreitet, sollte er sich an die Polizei wenden beziehungsweise die Konsequenzen bedenken.", sagt Polizeisprecher Karl-Peter Jochem gegenüber volksfreund.de. Die Schilderung ist demnach frei erfunden. Ein Schüler sagte bei der Polizei aus, dass er die Nachricht von jemand anderem erhalten und dann im sozialen Netzwerk Facebook weiterveröffentlicht habe. Später habe er seinen Eintrag aber gelöscht.

Die Polizei bittet weiterhin darum, solche Nachrichten nicht ungeprüft weiter zu verbreiten, sondern im Zweifel die zuständigen Ermittlungsbehörden einzuschalten.