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Geschenke für das Flaggschiff

Geschenke für das Flaggschiff

Fünf Bewilligungsbescheide hat der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch an die Stadt Trier übergeben. Die 2,7 Millionen Euro fließen in die Entwicklung der Stadtteile Trier-Nord, Trier-West und Ehrang.

Trier. Fast wie Weihnachten müsse sein Besuch für die Stadt Trier sein, mutmaßte Karl Peter Bruch, rheinland-pfälzischer Innenminister, bei seinem Besuch im Trierer Rathaus. In der Tat: Oberbürgermeister Klaus Jensen und Bürgermeister Georg Bernarding sahen glücklich aus beim Anblick des Mainzer Politikers. Was nicht verwunderlich ist: Ein Grund für Bruchs Stippvisite in Trier waren fünf Bewilligungbescheide des Landes Rheinland-Pfalz über 2,7 Millionen Euro. Viel Geld, von dem die Stadtteile Ehrang, Trier-Nord und Trier-West profitieren werden. Bruch: "Hier im Westen von Rheinland-Pfalz ist Trier das Flaggschiff. Trier muss eine zukunftsgewandte Stadt bleiben." In eine rosige Zukunft blicken momentan nicht alle Stadtteile. Das Geld vom Land kommt den sozialen Problemgebieten zugute. Jeweils 880 000 Euro fließen in die Projekte "Soziale Stadt" in Trier-Nord und "Soziale Stadt/Job-in-West". Für die "Gebietsentwicklung Trier-West" stellt das Land 250 000 Euro zur Verfügung, auch Trier-Nord erhält zu diesem Zweck 140 000 Euro. 560 000 Euro gehen zudem für den Abbau sozialer Probleme nach Trier-Ehrang. "Wir müssen an Ehrang dranbleiben, damit dieser Stadtteil nicht abrutscht", warnte der Innenminister. Noch viele Probleme bleiben

Für Bernarding ist die Entwicklung in Trier-Nord ein Vorbild, an dem sich künftig auch die beiden anderen Stadtteile orientieren sollen. Er hoffe sehr, dass er in Trier-West irgendwann feststellen könne, dass sich der Stadtteil so weiter entwickle wie der Norden Triers. "Dort hat sich schon viel verändert. Trotzdem gibt es noch viele Probleme, an denen wir arbeiten müssen."