GESCHICHTE

Zum Bericht "Hilfe aus den Alpen im Kampf gegen Hunger und Elend" (TV vom 25. November) über das Schweizer Dorf von 1946 bis 1948 auf dem Augustinerhof in Trier:

Ich bin acht Jahre lang (mit Unterbrechung durch die Evakuierung) in die Schule St. Barbara (so der korrekte Name) in Trier gegangen, die von den Schülern seinerzeit Barbeln genannt wurde. Die "Schulspeisung", so wurde sie damals genannt, gab es zunächst nur für die Kinder, die gesundheitlich angeschlagen waren. Nach einiger Zeit gab es sie dann für alle. Wir sind in der Pause mit der ganzen Klasse dorthin gegangen. Es gab dort Suppe und ein Brötchen. Ich bin Jahrgang 1933, wurde 1940 eingeschult. 1947 waren wir im siebten Schuljahr und sind nachmittags wieder ins Schweizer Dörfchen gegangen, um dort zu stricken. Wir haben Baby-Garnituren gestrickt, Jäckchen und Mützchen, die dann zusammen mit den anderen Artikeln für Babys an die Mütter ausgegeben wurden. Unsere Handarbeitslehrerin war aus Kürenz. Ich weiß aber leider nicht mehr, wie sie hieß. Vielleicht erinnern sich noch einige Klassenkameradinnen daran. Wir waren damals nur Mädchen in der Oberklasse bei Frau Umbach. Es waren das sechste, siebte und achte Schuljahr. Susanne Hoffmann, Rees (früher Trier, in der Schule "Sanni Bretz")