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Geschichten, Geschenke und der Nikolaus

Geschichten, Geschenke und der Nikolaus

Zuflucht, Halt und Geborgenheit in einem festlichen Rahmen: Das soll die Feier der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Trier an Heiligabend vermitteln. 110 Gäste versammelten sich, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.

Trier. Mit der Perspektive Einsamkeit kann der Heiligabend zur Qual werden. Damit dies nicht geschieht, veranstaltet die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Trier seit Jahrzehnten eine Feier für alle die, denen der Anschluss an Familie und Freunde - aus welchen Gründen auch immer - fehlt.
So konnte der Vorsitzende der Awo, Detlef Schieben, insgesamt 110 Gäste, darunter auch drei syrische Familien mit ihren Kindern, in der Halle Am Bach, der Karnevalsgesellschaft Trier-Süd begrüßen.

Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit ihrem Ehemann, dem ehemaligen Oberbürgermeister Klaus Jensen, nahm an der Feier teil.
Die Ministerpräsidentin würdigte die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer, ohne die ein solches Fest nicht durchzuführen sei. Besonders freute sie sich, dass drei syrische Familien den Weg zur Awo gefunden hätten. "Das ist ein schöner Beitrag zur Integration, gemeinsam den Heiligen Abend zu feiern", sagte Dreyer.

In einem von vielen freiwilligen Helfern feierlich geschmückten Ambiente herrschte heimische und gemütliche Stimmung. Elsbeth Hedderich und Gundi Fischer unterhielten die Gäste mit Weihnachtsgeschichten. Olaf Kihm sang mit den Teilnehmern die schönsten Christtagslieder und trug das "Ave Maria" vor.
Nach dem Festschmaus kam als Höhepunkt des Abends der heilige Nikolaus (Horst Wehinger) zu Besuch. Wie nicht anders erwartet, hatte dieser für alle Gäste eine volle Tüte und kleine Präsente mitgebracht.
Auch der Nikolaus lobte besonders die vielen ehrenamtlichen Helfer. "Oh du fröhliche ..." bekam der heilige Mann noch zu hören, ehe er den Blicken der Gäste entschwand.

Zum Abschluss des Abends sang Kihm mit den Gästen "Stille Nacht, heilige Nacht", während der Techniker Herbert Kaiser das Licht dimmte. Der Fahrdienst der Awo sorgte anschließend dafür, dass alle Gäste den Weg nach Hause fanden. red