Gesellschaft für Menschenrechte kritisiert Stadtrat

Gesellschaft für Menschenrechte kritisiert Stadtrat

Trier (bec) Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte - Sektion Deutschland - hat den Stadtrat Trier für die Annahme der Karl-Marx-Statue als Geschenk der Volksrepublik China kritisiert. "Das Sprichwort sagt: ,Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

' In diesem Fall hätte Trier eine Ausnahme machen sollen!" Als Begründung nennt der Vorsitzende Edgar Lamm unter anderem die Inhaftierungen von Dissidenten, Menschenrechts-Anwälten, Journalisten und Bloggern in China.
Der Stadtrat hatte das Geschenk, eine 6,30 Meter große Karl-Marx-Statue des chinesischen Künstlers Wu Weishan, am Montag mit 42-Ja-Stimmen, sieben Nein-Stimmen und vier Enthaltungen grundsätzlich angenommen.

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