Gespräch und Unterstützung bei Prostatakrebs

Gespräch und Unterstützung bei Prostatakrebs

Wissen weitergeben und Erfahrungen austauschen: Das sind die Ziele der Selbsthilfegruppe Prostataerkrankter Trier, die sich heute, 16. März, zum ersten Mal trifft.

Trier. "Informierte Patienten sind immer im Vorteil", sagt Jürgen Thater, Gründer der ersten Selbsthilfegruppe für Prostatakrebserkrankte in Trier. Von heute, 16. März, an findet in den Räumen der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz in der Brotstraße die erste Sitzung der "Selbsthilfegruppe Prostataerkrankte Trier" statt. Die Treffen sollen in Zukunft einmal monatlich stattfinden. "Die Selbsthilfe-Gruppe hat mir mein Leben gerettet", sagt Jürgen Thater. Der 69-Jährige erhielt 2004 die Diagnose Prostatakrebs und wurde 2006 operiert. Die Entscheidung zur Operation sei erst durch regelmäßige Besuche einer Selbsthilfegruppe in seiner Heimat Schleswig-Holstein gefallen. Seit September 2010 lebt Thater in der Nähe von Trier. Da es hier noch keine entsprechende Selbsthilfegruppe gab, übernahm Thater die Initiative und fragte beim Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier nach. "Die waren von der Idee begeistert." Zusammen mit dem Krankenhaus, der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle e.V. (Sekis) und der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz rief er die Gruppe ins Leben. "Ich will mit dieser Gruppe vor allem Erfahrungen austauschen und Wissen weitergeben", sagt Thater. Ziel sei, die Krankheit kennenzulernen und "das Beste daraus zu machen". So sollen beispielsweise verschiedene Behandlungsmethoden besprochen werden. An den Sitzungen kann jeder teilnehmen - Erkrankte, Angehörige und Interessierte. Weitere Informationen unter Telefon 06501/9179539 oder per E-Mail an Thater.HJ@web.de.

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