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Gesundheit
Gesprächskreis über Inkontinenz im Brüderkrankenhaus Trier

Trier. Deutschlandweit sind mehr als neun Millionen Menschen von dem Thema Harn- und Stuhlinkontinenz betroffen. Für viele ist das Leiden noch immer ein Tabuthema. Die Hälfte der Betroffenen spricht nicht mit dem Arzt darüber, und dabei ist Inkontinenz in vielen Fällen heilbar. red

Am Dienstag, 19. März, findet im Lesezimmer des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier ab 17 Uhr der Gesprächskreis Blasen- und Darmfunktionsstörungen statt. Dr. Silvia Salm, Leiterin des Moselzentrums für Kontinenz (MZK) und urologische Oberärztin im Brüderkrankenhaus Trier, referiert über die Behandlung der überaktiven Blase mit Botox A und Blasenschrittmacher. Der Gesprächskreis findet vier Mal im Jahr mit verschiedenen Themen im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier statt. Die Treffen sind kostenfrei.

Das Moselzentrum für Kontinenz Trier ist seit 2008 nach den strengen Richtlinien der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e. V. zertifiziert. Es ist damit eines der wenigen interdisziplinären Zentren dieser Art in Deutschland. Das Zentrum bündelt die Kompetenzen von insgesamt sechs Fachabteilungen des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier und des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen Ehrang. Diese Zusammenarbeit hat das Ziel, den Betroffenen eine optimale Beratung sowie modernste Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten anbieten zu können.

Weitere Informationen unter www.moselzentrum-kontinenz.de oder unter www.bk-trier.de