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Gesundheitsmesse: 2500 Besucher kommen

Gesundheitsmesse: 2500 Besucher kommen

Die "Gesundheits- und Fitnessmesse Trier-Luxemburg" hat sich gemausert: Mit 80 Ausstellungsständen ist die Zahl der Teilnehmer gegenüber den beiden Vorjahren erheblich gestiegen. Der Veranstalter rechnete am frühen Nachmittag bereits mit bis zu 2500 Besuchern, die im Laufe des Sonntags in die Europahalle kamen.

Die Messe dauerte erst zwei Stunden, und doch war aus Sicht der Organisatoren die Aktion bereits erfolgreich. "Wir haben schon fünf oder sechs Risikofaktoren rausfischen können", berichtete Harald Michels, Chef des Gesundheitsamts Trier-Saarburg, das zum ersten Mal bei der Gesundheitsmesse mitmachte. Er meinte Leute, die zu hohe Blutdruck- oder Cholesterinwerte haben und denen nahe gelegt wurde, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Am Nachmittag staute sich zeitweise eine lange Schlange vor dem kostenlosen Gesundheitscheck, bei dem auch etliche Autofahrer mit viel zu schlechten Augen "ermittelt" wurden.

Zum ersten Mal war die Gesundheits- und Fitnessmesse in der Europahalle ausgerichtet worden. Der zentrale Standort in der Stadt und die erheblich größere Ausstellungsfläche zeigten schon am zeitigen Nachmittag Erfolg: gut ausgesuchter Veranstaltungsort, günstiger, weil paralleler Zeitpunkt zum verkaufsoffenen Sonntag.

"Das ist der beste Weg, um ins Gespräch miteinander zu kommen", lobte Angela Veneziano, die mit einer Kundin über die Vorteile einer Schönheitsbehandlung in ihrem Institut sprach, die Messe.

Die Menge und Vielfalt der Angebote war beeindruckend: 80 Aussteller waren mit von der Partie, die über ihre Angebote aus der Gesundheitsbranche informierten. Einrichtungen wie das Hermeskeiler Krankenhaus zeigten, wie künstliche Knochengelenke eingesetzt werden, physiotherapeutische Zentren ihre Behandlungsangebote und Augenärzte ihre Vorsorgeuntersuchungen.

Den ganzen Tag über gab es in den eingebundenen Sälen des Penta-Hotels 28 Fachvorträge, in denen Experten über gesunde Ernährung oder Diätarten referierten. "Manche wussten nicht, dass es die Beratungsstelle gibt", berichtete Diplom-Psychologin Jutta Altwasser von der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz, die auf ihre Hilfsmöglichkeiten und Aktionen wie den "Wohlfühltag für Brustkrebspatientinnen" hinwies.

"Die Aussteller sind freundlich, die Angebote interessant", fand die Konzer Besucherin Claudia Peters. Mit Koch-, Essens-, Spiel- und Mitmachaktionen war der Messetag abwechslungsreich und gut besucht. Was fehlte, waren die luxemburgischen Teilnehmer. Dafür warben Stände aus der Schweiz, Berlin oder Mainz für ihre Produkte. Man habe aus Platzgründen sogar 25 interessierte Teilnehmer abweisen müssen, erklärte Organisator Dirk Adams.