Gitter gegen Leichtsinn

TRIER. (rm.) Kein Durchkommen mehr: Ein neuer Zaun am Alleen-Grünstreifen soll gefährliche Abkürzungen über die viel befahrene Christophstraße verhindern.

Die Unterführung an der Porta und der Fußgängerüberweg bei der Kochstraße liegen nur wenige Meter entfernt. Doch eine breite Schneise im Alleengrün zeigt, wo eilige oder fußfaule Zeitgenossen auf dem Weg in die Altstadt viel lieber lang gehen: in der Verlängerung der Petrusstraße schnurstracks quer über die Christophstraße. Und damit oft genug schnurstracks vor eine Kühlerhaube. Das städtische Grünflächenamt beendet nun die lange Serie von Beinahe-Unfällen und entschärft einen Gefahrenpunkt. Ein neuer Zaun am Grünstreifen entlang der Christophstraße soll dem Fußgänger-Leichtsinn einen Riegel vorschieben. Seit Anfang der Woche laufen die Arbeiten an dem 70 Meter langen und 1,10 Meter hohen Gitterzaun. Damit der nicht das gleiche Schicksal erleidet wie sein niedergetrampelter Vorgänger, gehören auch eckige, mit Steinen gefüllte Drahtkörbe dazu. Der neue Zaun kostet rund 6000 Euro und verläuft nicht in einer gerade Linie an der Alleengrenze entlang, sondern wird versetzt gestaltet und später mit rankenden Gewächsen begrünt.