Große Fußball-Klasse
TRIER. (red) Einen kaum für möglich gehaltenen Erfolg haben die Mädchen des Hindenburg-Gymnasiums Trier (HGT) im Bundesfinale 2005 "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin gefeiert: In der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1989-1991) der 16 Landessieger der einzelnen Bundesländer belegten sie am Ende den sechsten Platz.
In der Vorrunde mussten sich die HGT-Mädchen mit den Mannschaften des Sportgymnasiums Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern), der Schule mit sportlichem Profil Obervieland (Bremen) und dem Gymnasium Engelsdorf Leipzig (Sachsen) messen. Trotz der starken Besetzung (das Sportgymnasium Neubrandenburg wurde später Bundessieger) konnte sich das HGT für die Zwischenrunde der besten acht Mannschaften qualifizieren. Durch die Platzierungen in den anderen Gruppen kam es im Viertelfinale zu der Begegnung HGT gegen die Sportschule Potsdam. Vor Turnierbeginn wurde diese Mannschaft als Top-Favorit gehandelt. Sie hatte sie nicht nur die letztjährige Schülerweltmeisterschaft gewonnen, sondern auch die Vorrunde ungeschlagen mit einem Torverhältnis von 33:0 Toren abgeschlossen.Knapp an Sensation vorbei
Trotz dieser scheinbar nicht überwindbaren Hürde schien sich eine Sensation anzubahnen, als die HGT-Mädchen nach zehn Minuten mit 1:0 führten. Dieses Ergebnis konnte mit einer taktisch und kämpferisch hervorragenden Leistung bis weit in die zweite Halbzeit gehalten werden. Leider reichte es am Ende nicht zu dem erhofften Sensationserfolg. Trotz der knappen 1:2-Niederlage wurde das Ergebnis wie ein Sieg gefeiert. Im abschließenden Platzierungsspiel um die Plätze 5 und 6 musste sich die Trierer Mannschaft erst im zweiten Durchgang des 9-Meterschießens geschlagen geben.