Große Vergangenheit und gute Zukunft

Große Vergangenheit und gute Zukunft

Mit einem dreitägigen Fußballturnier auf dem Kunstrasenplatz und einem Festakt mit vielen Ehrungen langjähriger Mitglieder hat der Sportverein Vecunda 1921 Bekond sein 90-jähriges Bestehen gefeiert.

Bekond. Seit 90 Jahren wird in Bekond beim Sportverein (SV) Vecunda 1921 intensiv Sport betrieben. Als Turnverein gegründet, kann der SV heute auf sechs Abteilungen mit insgesamt 235 Mitgliedern stolz sein. Neben dem Fußball stehen Karate, Mountainbikeing, Gymnastik/Rückenschule, Run & Walk und Tischtennis auf dem wöchentlichen Trainings- und Turnierplan.
Die durchweg jungen Sportler haben klare Ziele und Pläne für die Zukunft. Dies gilt insbesondere bei den Fußballern, die in der Jugendspielgemeinschaft mit Föhren und Hetzerath und bei den ersten Mannschaften eine Fusion mit dem SV Klüsserath geschaffen haben.
Vorsitzender Josef Pelzer blickte beim Festabend sowohl in die Chronik als auch in die Zukunft. "Es gilt, eine erfolgreiche Zeit Revue passieren zu lassen, in der sich der SV große Verdienste um das Vereinswesen im Ort erworben hat." Pelzer erzählte vom ersten Sportplatz, einer Wiese, die von Kuhfladen übersäht war. Heute kann der Verein auf den 2008 eingeweihten neuen Kunstrasenplatz verweisen. Den hochwertigen und ansehnlichen Platz zu schaffen, sei nur durch außergewöhnliche Leistungen aller Beteiligten mit finanzieller Unterstützung und körperlicher Arbeit möglich gewesen. Dazu hat auch der Förderverein maßgeblich beigetragen. Rund 50 000 Euro hat er inzwischen für den Sportverein zur Verfügung gestellt. Allein 40 000 Euro sind davon in die Verwirklichung des Kunstrasenplatzes geflossen.
Das erfolgreiche Vereinsleben in Bekond basiert auf freiwilliger ehrenamtlicher Arbeit. Ohne die vielen Helfer, Freiwilligen und die investierte Zeit hätte der Verein seine sportlichen und gesellschaftlichen Erfolge nicht erreichen können. "Allen Mitwirkenden im Verein danke ich für ihre Arbeit", sagte Vorsitzender Pelzer. "Denn die soziale Funktion des SV kann nicht hoch genug eingeschätzt werden." 90 Jahre bedeuteten: Engagement, Ärger, Lust, Freude, Unmut, Neustart, Verständnis der Familie und viele Stunden außer Haus. Am Festabend wurde ein Mann vom Vorsitzenden des Fußballkreises, Bernhard Marx, besonders ausgezeichnet: Günter Ewen, der den Verein viele Jahre als Vorsitzender leitete und fast 40 Jahre als Schiedsrichter unter anderem auch in der ersten Bundesliga arbeitete, erhielt die neue Verdienstplakette des Fußballverbands.
Der Fußballverband zeichnete Heinrich Schmitz, Gerhard Portz und Stefan Schneider für besondere Leistungen mit dem Ehrenbrief aus. 60 und 65 Jahre sind dem SV treu: Heinz Schleimer, Helmut Schneider, Karl Schneider, Rudolf Tonner sen., Alois Briesch, Johann Brixius, Matthias Eisters, Robert Ewen, Otto Klein, Matthias Kuhnen, Manfred Lafos und Franz Loch. 50 Jahre: Werner Alten, Günter Ewen, Wolfgang Greiß, Helmut Kreten, Reinhold Ludwig, Josef Pelzer, Franz Porten, Heinz Porten, Michael Portz, Helmut Schmitt, Peter Schu, Walter Simon und Helmut Weinand. 40 Jahre: Paul Alten, Reinhold Alten, Josef Becker, Norbert Briesch, Karl-Josef Ewen, Reinhold Herres, Franz Kuhnen, Reinhard Kuhnen, Klaus Lafos, Norbert Morbach, Hans Müller, Urban Pelzer, Gerhard Porten, Gerhard Portz, Alfred Rauen, Paul Reh, Peter Schätter, Alfons Simon, Albert Thörnich, Alois Tonner, Franz Tonner, Siegfried Ullrich, Josef Welter und Hans-Josef Zimmer. 25 Jahre: Roman Becker, Horst Ewen, Albert Hansen, Herbert Kuhnen, Uwe Loch, Hans-Peter Ludwig, Michael Morbach, Paul Schätter, Werner Schätter, Karl-Heinz Schmidt, Peter Schneider, Stefan Schneider und Manfred Welter. dis

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