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Großübung am Grenzübergang

Großübung am Grenzübergang

Feuerwehren, Notärzte und Sanitäter aus Deutschland und Luxemburg haben an der Tankstelle an der A 64 nahe Trier den Ernstfall geprobt. Es ging darum, viele Verletzte versorgen zu können.

Trier/Konz/Langsur. Autofahrer, die am Samstagabend den Grenzübergang auf der A 64 passierten, wunderten sich über ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Des Rätsels Lösung: Für eine grenzüberschreitende Übung wurde eine Serie von Unfällen im Bereich der Tankstelle angenommen. Als die ersten Kräfte am Ort des Geschehens eintrafen, fanden sie einen Doppelstockbus mit vielen Verletzten vor sowie weitere beteiligte Fahrzeuge. Mit Spreizer und Rettungsscheren rückten die Helfer an und befreiten die eingeklemmten Menschen.
Wehren aus Langsur und Konz



Mit Steckleitern und einem Gelenkmast der Feuerwehr Grevenmacher (Luxemburg) näherten sich die Helfer den Passagieren, die oben im Bus saßen. Der Rettungsdienst baute Zelte auf, um die vielen Verletzten erst einmal vor Ort zu untersuchen und dann in die Krankenhäuser zu bringen.
Bei der grenzüberschreitenden Übung wurden neben zahlreichen Feuerwehren aus Luxemburg auch die Feuerwehren aus Langsur und Konz alarmiert. Nach einiger Zeit hatten die Einsatzkräfte die Lage im Griff. Sie zogen am Ende eine positive Bilanz und waren mit der Übung sehr zufrieden. siko
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