Grundschüler üben Kampfkunst und Inline-Fahren

Trier-Kürenz · Grundschule mal anders: Die Keuneschule am Weidengraben bietet ihren Schülern dieses Schuljahr viele ausgefallene Aktivitäten an. Letzte Woche haben die Schüler Nachhilfe in Sachen Selbstsicherheit bekommen. Danach ging es auf Inlinern durch die Schule.

Trier-Kürenz. Wie verteidigt man sich, wenn man am Hals gepackt wird? Was macht man, wenn der Gegner nicht aufhört anzugreifen?
Das und viel mehr haben die Schüler der Klassen 2a und 4c der Keune-Schule verganenen Mittwoch im Selbstsicherheitstraining mit dem Trierer Kampfkunstlehrer Stefan Krebs gelernt. Krebs lehrt normalerweise in seinem Feyener Studio die Kampfkunst "Iemas", die er im Jahr 2002 selbst entwickelte.
Was, wenn man am Boden liegt?



In der Keune-Schule am Weidengraben im Trierer Stadtteil Kürenz hatte Krebs letzte Woche aber Acht- und Zehnjährige vor sich. Deshalb begann die Selbstverteidigungslektion auch erst einmal mit einer Kennenlernrunde: Nach einer kurzen Einführung, in der der Martial-Arts-Kämpfer von sich und seiner Technik erzählte, konnten die Kinder von eigenen Erlebnissen berichten. Der Trainer gab den Kindern Tipps für das richtige Verhalten in Gefahrensituationen. Und dann begannen die ersten praktischen Übungen: Im Stand wurden Tritt- und Kniestoßtechniken trainiert.
Krebs zeigte den Kindern, wie man aufsteht, wenn man in einer Auseinandersetzung zu Boden gegangen ist und der Gegner noch steht. Er führte außerdem vor, wie man sich einen "Ritterhelm" bauen kann, der schützt, wenn der Angreifer nicht aufhört, zuzutreten oder zu schlagen.
Am Ende des Kurses bekam jeder der Grundschüler eine Urkunde. Auch die Kinder durften eine Note für das Training vergeben. Die lautete einstimmig: Einsplus mit Sternchen!
Rollend durch die Schulwoche

 Allerlei Aktivitäten: Die Keune–Schule bot Kurse in Inline-Skating (links) und der Kampfkunst Iemas an. Fotos: Privat

Allerlei Aktivitäten: Die Keune–Schule bot Kurse in Inline-Skating (links) und der Kampfkunst Iemas an. Fotos: Privat



Am 18. und 19. August hieß es in der Keune-Schule "Rollend durch die zweite Schulwoche".
Bei strahlendem Sonnenschein lernten die Dritt- und Viertklässler auf dem Schulhof, auf Inline-Skates zu stehen, Kurven zu fahren und richtig zu bremsen. Nach dem Training konnten die Grundschüler sogar schon kleine Sprünge mit ihren Inline-Skates durchführen. Kein Wunder, denn geleitet wurde der kleine Inline-Skating-Kurs von einem Experten auf dem Gebiet: Bernd Schicker, dem Präsidenten des Rheinland-Pfälzischen Eis- und Rollsportverbandes.
Schicker erklärte den Kindern nicht nur den richtigen Umgang mit den Rollschuhen, sondern erklärte auch die Bedeutung einer guten Ausrüstung. Dabei waren alle stets bestens gesichert: Die Sicherheitsmaßnahmen bestanden aus Knie-, Ellbogen- und Handgelenkschonern - und natürlich einem Helm. sen

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort