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Grundstückspreise schrecken ab

Grundstückspreise schrecken ab

TRIER-PFALZEL. Eher verhalten, aber doch erkennbar nimmt das neue Baugebiet im Stadtteil Pfalzel Gestalt an. Entlang dem Mäusheckerweg und in der Eltzstraße gibt es allerdings noch genügend Bauplätze für private Interessenten.

Egal über welche "Einflugschneise" man nach Pfalzel kommt, gehören Baufahrzeuge fast zwangsläufig zum Begleittross. Das liegt einerseits an den Arbeiten der Trierer Stadtwerke zur Verlegung vor allem von neuen Gasleitungen (der TV berichtete). Andererseits tut sich aber auch was im Neubaugebiet BP 10. 125 Euro pro Quadratmeter

In dem ausgewiesenen Bereich zwischen Mäusheckerweg und Eltzstraße mit dem - leider wenig ansprechenden - Namen "Ortsauffüllung Pfalzel" wird zumindest auf den ersten Blick eifrig gebaut. Nach Auskunft des städtischen Liegenschaftsamtes bietet die Stadt Trier insgesamt 32 Grundstücke für Wohnungsbau sowie ein Gewerbe-Grundstück an. Das heißt, es können 22 Bauplätze für Einfamilien- oder Doppelhäuser an Privatpersonen verkauft werden. Außerdem gibt es zehn Grundstücke für Reihenhäuser, die an Bauträger vergeben werden. Derzeit, so informiert Ortsvorsteher Werner Pfeiffer, sind an Privat zwei Plätze sowie ein Grundstück an einen Bauträger verkauft. Für sechs private Grundstücke und zwei Bauträger-Plätze bestehen Kaufoptionen. "Wir haben Anfragen noch und noch", berichtet Pfeiffer. Was Interessenten dann aber meist abschrecke, seien die Grundstückspreise. Die liegen im Pfalzeler Neubaugebiet bei 125 Euro pro unerschlossener Quadratmeter. Damit liegt der Stadtteil in der innerstädtischen Preisfolge nicht weit entfernt vom Baugebiet Petrisberg. Gewerbetreibende nicht interessiert

Außer durch die gerade für junge Familien gesalzenen Preise seien, so die Erfahrung des Ortsvorstehers, einige Interessenten zusätzlich verunsichert durch die Nachrichten über Luftverschmutzung durch Betriebe im Hafen. "Die Firmen arbeiten aber an der Verbesserung der technischen Anlagen", betont Pfeiffer. Nichts tut sich allerdings beim Thema "Gewerbegrundstück". Hier gibt es seit längerem keine Interessenten mehr. Die Aussichten, dass sich in der Eltzstraße ein größeres Lebensmittel-Geschäft ansiedeln würde, seien zumindest derzeit Utopie. In den Baustraßen sowie im Mäusheckerweg werden ab Oktober nun Versorgungsleitungen verlegt, informiert Ortsvorsteher Pfeiffer. Aller Voraussicht nach wird es dann nicht nur für die unmittelbaren Anlieger zu zusätzlichen Behinderungen kommen. Auch die übrigen Verkehrsteilnehmer müssen mit Einschränkungen rechnen.