Gut, schön und handgemacht

Handwerker können sich bis zum 10. September bei der Handwerkskammer Trier bewerben, wenn sie sich bei der Ausstellung "Westhandwerk: gut und schön!" vom 19. November bis zum 13. Dezember im Rheinischen Landesmuseum präsentieren möchten. Gleichzeitig wird dort der mit 1000 Euro dotierte Gestaltungspreis Trier verliehen.

Trier. Im Rheinischen Landesmuseum soll sie sein und auf rund 300 Quadratmetern außergewöhnlich gute und schöne Handwerkskunst präsentieren - die Ausstellung "Westhandwerk: gut und schön!". Gleich zu Beginn stellt Eckart Köhne, Direktor des Landesmuseums, klar: "Wir stellen hier eigentlich keine Kunst aus, sondern echtes Handwerk, beispielsweise aus der Antike." Deshalb passt das Thema Handwerk auch sehr gut in das Museumskonzept.

Rudi Müller, Präsident der Handwerkskammer Trier, bringt die Bandbreite des Themas auf den Punkt: "Das Handwerk ist so alt wie die Pyramide und so jung wie die Raumfahrt." Vom 19. November bis zum 13. Dezember soll "das gestaltende Handwerk im jetzigen Zeitgeist" im Mittelpunkt stehen, klärt Müller weiter auf. "Bei der Auswahl der ausstellenden Handwerker wird deshalb auf besondere und herausragende Qualitäts-Aspekte geachtet", fügt Experte Bernd Röter hinzu.

Handwerker können sich ´bis zum 10. September bei der Handwerkskammer Trier um einen Platz in der Ausstellung bewerben. Dafür sollte der Bewerber im gestalterischen Handwerk professionell selbstständig oder als Angestellter tätig sein. Ein Nachweis kann in Form der Eintragung bei der Handwerkskammer, durch die Mitgliedschaft in einem Berufsverband oder eine Steuer-Nummer erbracht werden.

Selbst entworfen und selbst hergestellt



Weil hier "gutes und schönes Handwerk" ausgestellt werden soll, haben sich die Veranstalter auf einige Teilnahmebedingungen geeinigt. Dazu gehören die Einreichung des eigenen Entwurfs und die eigene Ausführung der Arbeiten. Der Aussteller sollte mindestens drei Exponate zur Verfügung stellen. Pro Exponat können ein bis zwei Bilddateien der Bewerbung beigefügt werden. "Wir sehen dabei das Handwerk der Großregion, nicht nur das Trierer Handwerk", sagt Müller.

Eine fünfköpfige Experten-Jury wird die Handwerker dann auswählen. Die gleiche Jury kürt auch den Gewinner des Gestaltungspreises Trier, der mit 1000 Euro dotiert ist. Wie die Jury bewertet? Röter erklärt: "Für uns zählen die besondere handwerkliche Verarbeitung und Produkte, die über das Normale hinausgehen." Eine weitere Besonderheit der Ausstellung ist, dass die Exponate auch gekauft werden können. "Wir haben die Ausstellung bewusst auf den Zeitpunkt vor den Festtagen gelegt. Viele Besucher suchen dann schon Geschenke."

Weitere Infos gibt es unter www.hwk-trier.de.