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Gute Noten für Herzchirurgie im Brüderkrankenhaus

Gute Noten für Herzchirurgie im Brüderkrankenhaus

Die Herzchirurgie im Brüderkrankenhaus hat in einer bundesweiten Vergleichsuntersuchung gut abgeschnitten. Sie gehört bei allen Indikationen mit zu den Besten.

Trier. Das unabhängige Institut für Angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (Aqua) hat die Ergebnisse der bundesweiten 2013er Vergleichsuntersuchung veröffentlicht. Ihr liegen die Daten von fast 40 000 Patienten in 78 herzchirurgischen Kliniken zugrunde. Prof. Dr. Ivar Friedrich, Chefarzt der Abteilung für Herz- und Thoraxchirurgie im Brüderkrankenhaus, ist stolz, mit seinem Team bei allen Indikationen erneut zu den Besten bundesweit zu zählen. Untersucht wurden in der Aqua-Untersuchung die häufigsten herzchirurgischen Eingriffe: Bypassoperation, der Ersatz der Aortenklappe und der Kombinationseingriff aus Bypassoperation und Aortenklappenersatz. Beim Aortenklappenersatz und dem Kombinationseingriff liegt das Brüderkrankenhaus im Hinblick auf das Überleben 30 Tage nach einer Operation bundesweit auf Platz eins. Schwere Komplikationen wie Schlaganfall sind dabei nicht aufgetreten. Nur drei beziehungsweise vier weitere Kliniken haben laut Friedrich ein ähnlich herausragendes Ergebnis erzielt. Auch bei den Bypassoperationen liegt die Abteilung deutschlandweit, wie schon im vergangenen Jahr, auf dem ersten Platz aller herzchirurgischen Kliniken.
Friedrich: "Wir führen jährlich etwa 750 große herzchirurgische Eingriffe sowie 250 große Lungeneingriffe mit einem Team von 15 Ärztinnen und Ärzten durch." Die Abteilung für Herz- und Thoraxchirurgie im Brüderkrankenhaus wurde Anfang der 90er Jahre gegründet und ist eine von fünf Spezialkliniken in Rheinland-Pfalz. red