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Haltestreifen für besseren Weitblick

Haltestreifen für besseren Weitblick

TRIER. (hil) Der Aussichtspunkt an der Sickingenstraße wird ausgebaut und die Römerbrücke bekommt ein neues Geländer. Das hat am Mittwoch der Dezernatsausschuss V im Rathaus beschlossen.

Trier kann man von oben fast nirgends besser bestaunen als von der Sickingenstraße aus. Stadtrundfahrten steuern regelmäßig den Aussichtspunkt oberhalb des Amphitheaters an. Im nächsten Jahr wird außerdem eine Zufahrt zur Landesgartenschau über die Straße führen. Deshalb soll die Kurve zu einem festen Aussichtspunkt ausgebaut werden. Die bisher unbefestigte Fläche unterhalb der Klosteranlage soll befestigt und eine Standspur eingerichtet werden. Dazu muss die Fahrbahn um drei Meter zur Bergseite verlegt werden, erläuterte Baudezernent Peter Dietze. Ein hoher Bordstein auf der Talseite soll verhindern, dass wie bisher der Gehweg als Parkstreifen benutzt wird. Der Haltestreifen für Busse und PKW soll rund 140 Meter lang werden und knapp 200 000 Euro kosten. Zusätzlich soll, finanziert und umgesetzt von der Betreibergesellschaft der Landesgartenschau, eine feste Aussichtsplattform vor der Kurve in den Weinberg gebaut werden. "Mit Hinweisschildern in die entsprechenden Richtungen wird auf die Trierer Baudenkmäler hingewiesen werden", sagte Dietze. Kommunalpolitiker aller vier Fraktionen forderten eine Toilettenanlage für den Aussichtspunkt. Die Verwaltung wurde beauftragt, dafür Vorschläge zu erarbeiten. Einigkeit bestand unter den Ausschussmitgliedern auch darüber, dass das über 30 Jahre alte Geländer der Römerbrücke umgebaut werden muss. Es ist sanierungsbedürftig, weil es nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards entspricht. Einstimmig sprachen sich die Ausschussmitglieder für die rund 300 000 Euro teure Maßnahme aus. Zur zusätzlichen Sicherung der Verkehrsteilnehmer sollen Fangseile installiert werden. Ausgebessert und saniert werden ab September dieses Jahres auch die Fahrbahn und die Sinkkästen. Wegen der Sperrung eines Fahrstreifens werde es während dieser Zeit zu Verkehrsbehinderungen kommen. Man sei allerdings bemüht, den Betrieb so gut es ginge aufrecht zu erhalten, heißt es aus dem Tiefbauamt.