Harte Zeiten für Musiker

SCHWEICH. (ka) Der Zentralverband der Mitarbeiter in Einrichtungen der katholischen Kirche Deutschlands (ZKD), Diözesanverband im Bistum Trier, hatte zur Mitgliederversammlung geladen. Im Mittelpunkt stand die Neuwahl des Diözesanvorstandes.

In seinem Rechenschaftsbericht informierte Vorsitzender Werner Steines über die vergangenen zwei Jahre. Zur Sprache kamen Änderungen in der Bistumsorganisation. Im Streit über die Zahlung des Weihnachtsgeldes konnte Einigung erzielt werden. Über Änderungen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse hatte es eine Informationsveranstaltung gegeben. Im Juni 2003 wurde in Koblenz der nach der Satzung fällige Kirchenmusikerverband im ZKD, Zentralverband der Mitarbeiter in Einrichtungen der katholischen Kirche, gegründet. Die Besetzung der Dekanatskantorenstellen ist fast abgeschlossen. Thema der nächsten Verhandlungen in der KODA wird die Höhergruppierung der Berufsgruppe Küster/Hausmeister sein. Sorge bereiten Pläne des Bistums, bei Einrichtung eines Stellenplanes nur noch bestimmte Stellen mit A- oder B-Kirchenmusikern zu besetzen und die übrigen Stellen mit C-Musikern. Es wurden einstimmig gewählt: Erster Vorsitzender Werner Steines, Wehr, Zweiter Vorsitzender Johannes Klar, Schweich, Beisitzer als Pressevertreter Klaus-Dieter Holzberger, Beisitzer als Vertreter Küster/Hausmeister Achim Müller, Beisitzer als Vertreter Kirchenmusik und Jugend Michael Meyer, Delegierte für die Bundesvertreterversammlung Jutta Thommes - zugleich ständiger Gast im Vorstand zuständig für Frauenfragen, stellvertretender Delegierter für die Bundesvertreterversammlung Johannes Weiland - zugleich zuständig für die Belange der Senioren. Die Mitgliederversammlung endete mit einem Referat von Wolfgang Seifen, Berlin, zum Thema "Kirchenmusik heute und morgen - Wirklichkeit und Perspektiven eines Berufsbildes" (der TV berichtete).