Haus des Jugendrechts in Trier-West eingeweiht

Haus des Jugendrechts in Trier-West eingeweiht

Polizei, Staatsanwaltschaft und soziale Einrichtungen nutzen ab sofort ein für fünf Millionen Euro renoviertes Gebäude in Trier-West als Haus des Jugendrechts.

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen dankte vor 200 Gästen allen, die zum Gelingen des Gemeinschaftsprojekts beigetragen hatten. Die Landesregierung entsandte gleich zwei Vertreter: Innenminister Roger Lewentz äußerte sich zuversichtlich, dass sich die "Erfolgsstory" der bisherigen Häuser des Jugendrechts in Ludwigshafen, Mainz und Kaiserslautern in Trier fortsetze. Justizminister Jochen Hartloff stellte fest: "Wegsperren allein hilft nicht. Es ist unser Anliegen, dass betroffene Jugendliche nicht alleingelassen, sondern begleitet werden."
Pater Reinhard Büker weihte das ehemalige Gebäude der Gneisenaukaserne ein und übergab ein Metallkreuz, das Bewohner des Jugendhilfezentrums Helenenberg angefertigt hatten. Die kurzen Wege unter einem Dach nutzen folgende Beteiligte: Landespolizei, Bundespolizei, Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfen der Stadt Trier und den Kreises Trier-Saarburg, Jugendhilfezentrum Don Bosco, Verein Starthilfe.