Hausnotruf-Service der Malteser 2000 Mal im Einsatz
Der Malteser Hilfsdienst im Bistum Trier hat seinen Jahresbericht für 2008 vorgelegt. Er gibt einen Überblick über die Arbeit der rund 2500 Mitarbeiter, von denen rund 80 Prozent ehrenamtlich tätig sind.
Trier. (red) Die Bilanz des Malteser Hilfsdienstes im Bistum Trier: Der Fahrdienst der Malteser beförderte im vergangenen Jahr rund 750 Hilfsbedürftige auf individuellen Fahrten und rund 82 000 in Linienfahrten. Der Pflegedienst betreute 40 Personen. Den Hausnotruf-Service nahmen rund 2000 Hilfsbedürftige in Anspruch. 58-Mal halfen die Malteser auf Wallfahrten und Kirchenveranstaltungen.
Die Besuchs- und Begleitungsdienste der Malteser bauen derzeit neben ihrem bereits bestehenden Angebot von Hausbesuchen und Hilfe im Alltag einen Entlastungsdienst auf, der Angehörige von Demenzkranken unterstützen soll. Ebenso im Aufbau befindet sich im Bereich der Hospizarbeit zusätzlich zu ihrer psychosozialen und spirituellen Begleitung von Sterbenden eine Trauerbegleitung für die Angehörigen. Der Auslandsdienst des Malteser Hilfsdienstes förderte im vergangenen Jahr 40 Partner in sieben Ländern Mittel- und Osteuropas. Er unterstützte seine Partner mit 49 Hilfstransporten. In der rumänischen Stadt Alba Iulia schulten Mitarbeiter 14 Teilnehmerinnen auf dem Gebiet der Hospizpflege.
Ein Projekt der Malteser Jugend war ein Pfingstlager in Wünschheim, bei dem 160 Kinder und Jugendliche teilnahmen. Eine Gastgruppe aus der Ukraine war mit 16 Personen vertreten.
Die allgemeine Ausbildungsabteilung der Malteser verzeichnete auf dem Gebiet der Erste-Hilfe-Kurse bei Notfällen im Säuglings- und Kleinkindalter eine steigende Nachfrage. 220 Kurse mehr als im Vorjahr konnten hier angeboten werden. Die zwölf Frauen der Schwesternhelferinnengruppe unterstützen seit diesem Schuljahr die 140 Kinder der St. Matthias-Grundschule in Bitburg jeden Monat mit einem Frühstück. Der Katastrophenschutz und Sanitätsdienst stand mit seiner Schnelleinsatzgruppe (SEG) im November 2007 in der Koblenzer Innenstadt zur Verfügung, als eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden musste.
Durch die Einweihung einer neuen Lehrrettungswache in Bad Kreuznach konnte das Angebot zur Ausbildung von Rettungssanitätern erweitert werden. Das Landesrettungsgesetz in Rheinland-Pfalz führte dazu, dass die rettungsdienstlichen Strukturen des Landes vereinheitlicht wurden um die Qualität der Hilfeleistungen zu sichern. Die Rettungswagen im rheinlandpfälzischen Teil der Diözese Trier wurden standardisiert.