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Heilig-Rock-Tage 2021 finden statt – digital und mit Gottesdiensten

Glaube : Gebete in der Kapelle des Doms und digitale Fürbitten

Die Trierer Heilig-Rock-Tage vom 16. bis 25. April laufen diesmal anders ab – online und mit Gottesdiensten. Die Mariensäule wird dazu leuchten.

„Du bist meine Zuversicht“: Unter diesem Leitwort stehen die Heilig-Rock-Tage in Trier, die vom 16. bis 25. April stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schutzvorkehrungen bieten sie in diesem Jahr unterschiedliche Gottesdienste im Dom und zahlreiche Online-Angebote. „Die wunderbaren Begegnungen vieler Menschen müssen aufgrund der Situation leider entfallen“, erklärt Wolfgang Meyer, Bischöflicher Beauftragter für die Heilig-Rock-Tage. Mit dem ausgearbeiteten Konzept unter den Bedingungen der Corona-Pandemie wolle das Bistum Trier aber „ein Signal der Hoffnung, der Zuversicht und der Solidarität setzen“. So wird unter anderem die Mariensäule in den zehn Tagen in einem hoffnungsfrohen Licht erstrahlen.

Bischof Stephan Ackermann eröffnet die Heilig-Rock-Tage mit einem Gottesdienst am Freitag, 16. April, um 17 Uhr im Trierer Dom. Dieser wie auch das Abendlob um 21 Uhr werden live übertragen.

Während der Heilig-Rock-Tage gibt es täglich das ökumenische Mittagsgebet um 12 Uhr im Trierer Dom, Gottesdienste (sonntags um 10 Uhr, werktags um 18 Uhr sowie zusätzliche Angebote), das musikalische Online-Angebot „AufeinehalbeStundeKonzert“ um 19.30 Uhr sowie den Tagesabschluss mit dem Abendlob um 21 Uhr (16. bis 23. April). Die Heilig-Rock-Kapelle ist zum Gebet geöffnet. Im Domkreuzgang lädt die Ausstellung „Mehr Leben entdecken“ dazu ein, sich inter­aktiv auf die Spuren von Pater Richard Henkes zu begeben. Hinzu kommen auch Angebote für besondere Zielgruppen. So findet am Samstag, 17. April, um 10 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst (übertragen) im Dom statt, und der Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung bietet einen digitalen Fachtag zum Thema „Partizipation“ an. Der Diözesan-Caritasverband Trier verbindet die „Woche für das Leben“ mit den Heilig-Rock-Tagen und diskutiert online über „Hospiz als Versprechen“ (übertragen).

 Pilger während der Heilig-Rock-Tage 2018 vor dem Dom in Trier.
Pilger während der Heilig-Rock-Tage 2018 vor dem Dom in Trier. Foto: Klaus Kimmling

Die Bistumsmedaille erhalten Ehrenamtliche am Sonntag, 18. April, im Anschluss an das Hochamt.  Am Nachmittag spricht der Trierer Universitäts-Präsident Professor Michael Jäckel das „DomWort“ über „Corona und die Folgen“. Am gleichen Abend steht das Abendlob (übertragen) im Zeichen des Gedenkens an die Menschen, die infolge der Corona-Pandemie verstorben sind.

Während der Woche gestalten unterschiedliche Gruppen die Gebetszeiten und Gottesdienste mit und machen Online-Angebote etwa für Pfarr­sekretärinnen oder die Kinder­tages­stätten, für Ehe­jubilare, Ordens­gemein­schaften oder zu Themenfeldern wie Prävention oder Schöpfungs­gerechtig­keit.

Der Jugendtag am Samstag, 24. April, findet komplett digital statt, während die Engagierten in der Bolivien­partner­schaft zu einem Gottesdienst um 14 Uhr zusammenkommen. Einen etwas anderen Gottesdienst mit Popmusik kann man ab 18 Uhr mit der „MusikKircheLive“ erleben – entweder im Dom oder digital. Ebenfalls um 18 Uhr beginnt in der Liebfrauenkirche und digital das bundesweite „24-Stunden-Gebet“ um geistliche Berufe. Am Sonntag, 25. April, empfangen Erwachsene das Sakrament der Firmung, bevor die Heilig-Rock-Tage um 18 Uhr mit der Vesper (übertragen) abschließen.

Alle übertragenen Gottesdienste oder Veranstaltungen mit Empfangsmöglichkeiten sind unter www.heilig-rock-
tage.de/videos zu finden.
Anmeldung für Gottesdienst oder Abendlob unter www.dominformation.de. Der Fürbitt-Ort ist auch digital unter www.padlet.com/bistumtrier/fuerbitten erreichbar.