Heimatpfarrei heißt Diakon willkommen

Heimatpfarrei heißt Diakon willkommen

Seine Heimatpfarrei St. Peter in Ehrang hat den neu geweihten ständigen Diakon Jürgen Jäger begrüßt und ihm zur Diakonweihe gratuliert. Jäger welchselt Mitte Juli nach Schweich und übernimmt Aufgaben in der Seelsorge in der Pfarrei St. Martin.

Trier-Ehrang/Schweich. Im ersten Gottesdienst, in dem Jürgen Jäger Altardienst in seiner Heimatpfarrei St. Peter in Ehrang hielt, gratulierte Pater Siegmund Pawlicki, Pastor von St. Peter, dem neu geweihten Diakon zu seiner Weihe (der TV berichtete). Pawlicki überreichte ihm als Heimatgeschenk eine Stola, die er in den Gottesdiensten gerne tragen werde, sagte Jäger. Als weiteres Andenken an Ehrang überreichte ihm das pastorale Team, der Verwaltungs- und der Pfarrgemeinderat, eine Pyxis. Dies ist ein Behälter, um Hostien aufzubewahren und zu transportieren, etwa für die Krankenkommunion.
Die Pfarrgemeinde wünschte Diakon Jäger Gottes Segen und dass Gott ihm ein festes Herz gebe, dass er in ihm fest verankere. Jäger bedankte sich beim Chor Cantabile, Leitung Anja Kehrbaum, bei Musikdirektor Reinhold Neisius an der Orgel und Marianne Collet-Stier (Querflöte) sowie bei allen, die an der Gestaltung des Gottesdiensts mitgewirkt haben. Vor allem aber bedankte er sich bei seiner Familie, die ihn während seiner Ausbildung tatkräftig unterstützt habe.
Jäger, der auch Vorsitzender des Caritasverbands Trier ist, geht als ständiger Diakon in die Pfarrei St. Martin Schweich. Dort stellt er sich nach dem Gottesdienst am Samstag, 16. Juli, 18.30 Uhr, der Gemeinde vor. Ab 1. September wird er im gesamten Kirchengemeindeverband Schweich eingesetzt. red/mehi
Das Amt des ständigen Diakons in der Kirche ist - nachdem es seit dem 5. Jahrhundert weitgehend verschwunden war - mit dem zweiten Vatikanischen Konzil wieder eingeführt worden. Im Gegensatz zum Diakon bedeutet das Amt des ständigen Diakons keine Vorstufe auf dem Weg zum Priesteramt, sondern ihre Berufung. Diakone, übersetzt Diener, helfen unter anderem mit in der Seelsorge der Gemeinden, spenden die Taufe und die Krankenkommunion, leiten kirchliche Begräbnisfeiern, assistieren bei der Spendung des Sakraments der Ehe, feiern Wortgottesdienste und Andachten. Aufgrund des ständig steigenden Priestermangels und den immer größer werdenden Seelsorgeeinheiten gewinnt das das Amt des ständigen Diakons immer mehr an Bedeutung, denn er unterstützt den Pfarrer in der Seelsorge. red

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