Heinz Fichter: Kämpfer gegen Sucht

Heinz Fichter: Kämpfer gegen Sucht

Ich bin alkohol- und drogenabhängig", sagt Heinz Fichter. Obwohl er seit Jahren abstinent lebt.

Er sagt bewusst, dass er abhängig ist, weil er genau weiß, dass ein einziger Schluck Alkohol ihn wieder in die Krankheit Sucht treiben würde.
"Im Garten Eden stehen so viele Bäume, da ist einer, von dem ich nichts essen darf", sagt der Trierer Fichter.
Eine, die genau weiß, wie viel Zeit er ehrenamtlich für den Verein Kreuzbund opfert, um anderen beim Ausstieg zu helfen oder dabei, gar nicht erst in den Teufelskreis aus Alkohol und Drogen hineinzugeraten, ist seine Frau Birgit. Sie hat Fichter für den TV-Ehrenamtspreis vorgeschlagen.
Heinz Fichter ist seit fast 17 Jahren ehrenamtliches Mitglied im Kreuzbund und mittlerweile sogar Vorsitzender und Geschäftsführer des Diözesanverbandes.
Besonders liegt ihm die Gruppe für junge Suchtkranke am Herzen. Sie geht unter anderem auf sein Engagement zurück. Auch die Aufklärungsarbeit in den Schulen ist ihm "extrem wichtig".
Er opfert sogar Urlaubstage, um in Klassen über Sucht zu referieren. Dann berichtet er jungen Menschen offen von seinen Erfahrungen.
Durch sein Engagement kann er dem Kreuzbund einiges zurückgeben. "Denn ohne die Selbsthilfegruppe hätte ich es nicht geschafft", ist Heinz Fichter überzeugt.

Wenn Heinz Fichter im September Respekt!-Preisträger werden soll, rufen Sie an und stimmen Sie für ihn unter der Rufnummer 0137/8080011-05 ab oder geben Sie ihm Ihre Stimme online unter <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/respekt/" class="more" text="www.volksfreund.de/respekt/"%>

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