Herbstfest im Ballettsaal

TRIER. (cofi) Der Trierer Freundeskreis für künstlerischen Tanz traf sich zum Herbstfest in der Ballettschule Birgit Müller. Neben der Möglichkeit für den persönlichen Austausch gab es ein Programm mit musikalischen und tänzerischen Darbietungen.

"Leider ist der Tanz in Trier unterrepräsentiert", sagt Ballettschulleiterin Birgit Müller. Deswegen hat sich vor drei Jahren der Trierer Freundeskreis für künstlerischen Tanz zusammengeschlossen. Der Vorstand organisiert regelmäßig Vorträge für Mitglieder und Interessierte, um eine Einführung in die verschiedenen Stilrichtungen und Ausdrucksformen zu geben. Durch gemeinsame Fahrten zu Ballettaufführungen - die Teilnehmer waren bereits im Festspielhaus Baden-Baden und beim Stuttgarter Staatsballett zu Gast - sollen sie dann das Gehörte selber sehen, "das Auge schulen", so Müller. "Bisher waren wir darauf angewiesen, ausgebildete Tänzer außerhalb von Trier zu sehen", erklärt die Ballettschulleiterin. Für die Zukunft wünscht sie sich, auch namhafte Künstler nach Trier einladen zu können. Vor allem sollen Kinder die Fähigkeiten erhalten, ein kompetentes Publikum zu werden. Sie sollen aber auch sehen, zumindest wenn sie selbst tanzen, was sie mit einer guten Ausbildung erreichen können. Pianist Klauspeter Bungert, der die Ballettschule Birgit Müller auch bei Aufführungen und Prüfungen unterstützt, brachte beim Herbstfest drei Stücke von Robert Schumann zu Gehör. Tänzerisch unterhielten Ann-Kristin Berweiler und Caroline Fischer als Hänsel und Gretel das Publikum. Im Dezember werden Birgit Müllers Schülerinnen das von Engelbert Humperdinck vertonte Märchen in der Tuchfabrik aufführen. Außerdem zeigte Hannah Mar, Tänzerin am Theater Trier, ihre eigene Choreografie zu Chopins Walzer ina-Moll. Interessierte können den Trierer Freundeskreis für künstlerischen Tanz unterstützen und Mitglied werden: Geschäftsstelle Eberhardstraße 2, 54290 Trier, Telefon: 0651/72999. Kontoverbindung: Sparkasse Trier (BLZ 58550130), Konto: 991281.

Mehr von Volksfreund