Es geht um Leben und Tod Der Kampf eines ehemaligen Trierer Priesters gegen die Sklaverei

Leiwen/Sucre · Das Leben von Hermann Stoffel aus Leiwen ist ein bewegtes. Er ging als katholischer Priester nach Bolivien, erlebte unvorstellbare Dinge, von denen er vorher nichts geahnt hatte, kämpfte für das Volk der Guaraní, erhielt Morddrohungen – und lernte seine spätere Frau Willma Durán kennen, eine Professorin. Mit ihr und anderen verfasste er ein Buch über das Leid der Indigenen. Zurzeit ist er in Deutschland auf Vortragsreise. Der TV hat ihn getroffen.

 Als – damals noch – katholischer Priester des Bistums Trier kämpfte Hermann Stoffel in den 1990er Jahren in Bolivien gegen die Versklavung von Menschen indigener Herkunft. Mittlerweile ist er verheiratet und lebt mit seiner Frau in der bolivianischen Hauptstadt Sucre – und engagiert sich immer noch für die Guaraní.

Als – damals noch – katholischer Priester des Bistums Trier kämpfte Hermann Stoffel in den 1990er Jahren in Bolivien gegen die Versklavung von Menschen indigener Herkunft. Mittlerweile ist er verheiratet und lebt mit seiner Frau in der bolivianischen Hauptstadt Sucre – und engagiert sich immer noch für die Guaraní.

Foto: Monika Traut-Bonato

Sklavenhaltertum und Leibeigenschaft sind in Europa längst Geschichte, in vielen Ländern der Erde hingegen noch lange nicht. Dies stellte auch der Leiwener Theologe Hermann Stoffel fest, als er vor 30 Jahren als Pfarrer des Bistums Trier im Rahmen einer Bolivienpartnerschaft in den Süden von Bolivien gesandt wurde.