Herzchirurgie Trier bleibt bundesweit in der Spitzengruppe

Herzchirurgie Trier bleibt bundesweit in der Spitzengruppe

Die Abteilung für Herz- und Thoraxchirurgie im Brüderkrankenhaus Trier (BKT) gehört weiterhin zu den besten auf Bundesebene. Das geht aus einer Vergleichsuntersuchung des unabhängigen Instituts für Angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (AQUA) hervor.

Dabei wurden die klinischen Daten von fast 40 000 Patienten in 78 herzchirurgischen Kliniken aus dem Jahr 2013 zugrunde gelegt. Untersucht werden in dieser Auswertung die häufigsten herzchirurgischen Eingriffe: die Bypassoperation, der Ersatz der Aortenklappe und der Kombinationseingriff aus Bypassoperation und Aortenklappenersatz. Berücksichtigung finden die Risikofaktoren der Patienten bezüglich Alter, Herzfunktion und Begleiterkrankungen. Zusätzlich werden Daten aus der Operation und dem Heilungsprozess nach der Operation erhoben. Relevant ist auch die Sterblichkeitsrate.
Prof. Dr. Ivar Friedrich, seit 2010 Chefarzt der Abteilung: "Ich bin stolz darauf, mit meinem Team bei allen Indikationen erneut zu den Besten bundesweit zu zählen." Bei Bypassoperationen steht die Klinik an der Spitze. Auch beim Aortenklappenersatz und dem Kombinationseingriff liege das BKT im Hinblick auf das Überleben 30 Tage nach einer Operation bundesweit auf Platz eins. Schwere Komplikationen wie Schlaganfall seien dabei nicht aufgetreten.
Jährlich werden im BKT etwa 750 große herzchirurgische Eingriffe sowie 250 große Lungeneingriffe vorgenommen. red