Stadtteilserie : Freude über das Ende der Geruchsbelästigung

Das war 2017, das kommt 2018: Zum Jahresbeginn blicken die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher der 19 Trierer Stadtteile für den TV zurück und voraus. Heute: Margret Pfeiffer-Erdel (UBT) aus Pfalzel.

Das war 2017: Nach zwei Jahren Ärger und ständigem Einsatz ist es endlich gelungen, die Geruchsbelästigungen einer Firma aus dem Industriegebiet im Trierer Hafen auf Dauer zu beseitigen. Mit Hilfe der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), der Stadt, dem Runden Tisch und den vielen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern ist das aus meiner Sicht ein ganz großer Erfolg, der uns endlich wieder Lebensqualität zurückgebracht hat.

Eher klein, aber fein: Im historischen ehemaligen kurfürstlichen  Amtshaus (Residenz-/Golostraße) wurden mit Bezuschussung durch unser Ortsteilbudget sieben neue Fenster sowie neue Eingangstüren im Bereich der Jugendfeuerwehr angebracht.

Die Stadtwerke Trier haben in verschiedenen Straßen unseres Stadtteils mit der Erneuerung der Wasserleitungen und Erdgasanschlüssen begonnen.

Auf dem Friedhof wurden die Gehwege teilweise neu gepflastert. Bis zur Erneuerung der Eltzstraße hat die Stadtverwaltung hier zur Sicherheit einen provisorischen Fußweg angelegt.

In einem gemeinsamen Ortsbeiratsbeschluss der Ortsbeiräte von Ehrang, Biewer und Pfalzel wurde eine Prüfung bezüglich der Errichtung einer Skateranlage im Bereich des Schulzentrums Mäusheckerweg auf den Weg gebracht.

Weiter ist es mit Hilfe des Besitzers des Discounterladens endlich gelungen, den angrenzenden Parkplatz von Müll und Unrat frei zu halten.

Das kommt 2018: Da nenne ich an erster Stelle die lang versprochene Erneuerung der Eltzstraße. Nach jahrelangem Hinhalten durch die Stadt steht diese Maßnahme im Nachtragshaushalt 2018 mit an vorderster Stelle.

Die Erneuerung der Toilettenanlage im Amtshaus Pfalzel, die vonseiten der Stadt endlich zugesagt wurde.

Ich hoffe auch sehr auf den Baubeginn der Kindertagesstätte in der Hans-Adamy-Straße. Allen Beteiligten sollte klar sein, den dort betreuten Mädchen und Jungen keine weiteren Jahre in einer Containeranlage zuzumuten und damit auch die Nutzung des Platzes für Vereins-und Dorffeste wieder zu öffnen.

Schnelle Umsetzung der geplanten Lösungsmöglichkeiten der DB Netz im Bereich Bahnbetriebswerk, um weitere Unfälle durch spielende Kinder auf dem Gleisbereich zu vermeiden.

Aufgrund der schlechten Qualität der Straßen in unserem Stadtteil wäre es wünschenswert, hier eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und endlich mit der Beseitigung der starken Straßenschäden zu beginnen.

In welchem anderen Stadtteil Triers wären Sie im neuen Jahr gerne für eine Weile Ortsvorsteherin? Und warum?

Diese Frage erübrigt sich für mich völlig. Ich wohne im schönsten historischen Stadtteil von Trier, bin ein echtes Pfalzeler Mädchen und liebe meinen Stadtteil. Daher kann ich mir nicht vorstellen, in einem anderen Stadtteil Ortsvorsteherin zu sein. Wir haben hier in „Palenzia“ noch ein intaktes Vereinsleben, auch wenn uns leider eine geeignete Halle für Vereinsfeste und andere Veranstaltungen fehlt.

Mir macht es große Freude, mich für die Pfalzeler Bürgerinnen und Bürger einzusetzen und etwas zu erreichen.