Hier wird es am Wahltag spannend in Trier und im Kreis

Kommunalwahl : Hier wird es am Wahltag spannend in Trier und im Kreis

Wer sich auf die Wahl am Sonntag einstimmen will: Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu den Duellen in der Stadt Trier und im Kreis Trier-Saarburg.

Der Redaktion hat für Sie noch einmal die wesentlichen Fakten zu den Kommunalwahlen zusammengestellt. Wir nennen alle Kandidaten, Duelle und Besonderheiten für die Bürgermeisterwahlen.

Stadt Trier

Stadtrat: Neun Parteien und Gruppen haben Listen für die Wahl des Trierer Stadtrats eingereicht. Mit dabei sind CDU, SPD, FDP, Grüne, UBT, Linke und AfD – sie alle sind bereits im aktuellen Stadtrat präsent. Doch es gibt auch zwei neue Bewerber, die in den Rat einziehen wollen. „Die Partei“ und der Kreisverband der Partei Freie Wähler – die mit dem Verein Unabhängige Bürgervertretung Trier (UBT) nichts zu tun hat.

Insgesamt 56 Vertreter werden in den Stadtrat gewählt

Ortsvorsteher: In sechs Stadtteilen gibt es nur jeweils einen Kandidaten, und zwar die bereits gewählten und noch amtierenden Ortsvorsteher: Andreas Kratz (CDU, Biewer), Karl-Heinz Klupsch (CDU, Irsch), Horst Freischmidt (CDU, Kernscheid), Jürgen Plunien (CDU, Mariahof), Petra Block (CDU, Olewig) und Christoph Schnorpfeil (CDU, Zewen).

Drei Stadtteile halten den Rekord für die meisten Bewerber. In Kürenz treten an: Bernd Michels (CDU) als amtierender Ortsvorsteher, Stefan Wilhelm (SPD), Marc-Bernhard Gleißner (Die Linke), Tobias Kunterding (FDP) und Ole Seidel (Die Grünen).

Als Nachfolger von Dominik Heinrich in Trier-Mitte/Gartenfeld sind diese Kandidaten im Rennen: Silvia Mayer-Stenzel (SPD), Norbert Freischmidt (CDU), Isabelle Marie Kulle (FDP) und Michael Düro (Die Grünen).

Ein ebenfalls hart umkämpftes Feld ist Trier-Nord. Hier sind dabei: Amtsinhaber Christian Bösen (CDU), Maria de Jesus Duran Kremer (SPD), Marcel Gerike (Die Linke), Adrian Niels Assenmacher (FDP) und Dirk Löwe (Die Grünen).

Nicht nur in Mitte/Gartenfeld tritt der Amtsinhaber nicht mehr an. Auch in Ruwer/Eitelsbach wird es einen Wechsel geben. Ortsvorsteherin Monika Thenot (CDU) steht nicht mehr zur Wahl, es kandidieren Christiane Probst, Fraktionschefin der UBT im Stadtrat, und Karl Schlimpen (SPD).

Die Duelle In sieben Stadtteilen wird der Amtsinhaber von jeweils nur einem Neubewerber herausgefordert. In Ehrang/Quint will Hans-Werner Knopp (SPD) den amtierenden Ortschef Berti Adams (CDU) ablösen. In Euren muss sich Hans-Alwin Schmitz (UBT) gegen Jörg Snijder (parteilos, unterstützt von der CDU) verteidigen. In Feyen/Weismark fordert Sabine Schulz-Gerhard (CDU) Amtsinhaber Rainer Lehnart (SPD) heraus. In Filsch tritt Neubewerber Gerhard Franzen (UBT) gegen Joachim Gilles (FDP) an. In Heiligkreuz bewerben sich Ortsvorsteher Theodor Wolber (CDU) und Hanspitt Weiler (nominiert von SPD und Grünen). In Pfalzel muss sich Ortschefin Margret Pfeiffer-Erdel (UBT) mit Dietmar Mattes (SPD) auseinandersetzen. West/Pallien erlebt das Duell zwischen Amtsinhaber Horst Erasmy (CDU) und Marc Borkam (SPD).

In Trier-Süd wird Ortsvorsteherin Jutta Föhr (SPD) wieder antreten. Jürgen Dietzen (CDU), Yvonne Rosenbauer (FDP) und Nicole Helbig (Die Grünen) fordern sie heraus. In Tarforst ist Amtsinhaber Werner Gorges (CDU) wieder dabei. Seine Herausforderer sind Anne Weines (SPD) und Wolfgang Schaab (FDP).

Kreistag Trier-Saarburg

Für dem Kreistag Trier-Saarbrug sind 50 Plätze zu vergeben. Acht politische Gruppierungen haben Listen für die Wahl aufgestellt: CDU, SPD, FWG, FDP, FWG, Bündnis 90/Die Grünen, AfD, Die Linke sowie die Bürger für Bürger (BfB) schicken Bewerber ins Rennen.

Verbandsgemeinde und Stadt Konz

In der VG Konz gibt es bei der Kommunalwahl am 26. Mai zwei Dreikämpfe bei Direktwahlen. Bei der Stadtbürgermeisterwahl in Konz (18 konkurrieren Amtsinhaber Joachim Weber (CDU), Ute Walter (SPD) und Safak Karacam (Bündnis 90/Die Grünen) um die Gunst der Wähler, im Stadtteil Kommlingen Lorenzo Mastrocesare (Einzelbewerber), Ute Walter (SPD) und Thomas Marx (CDU).

Spannend wird es auch bei den Wahlduellen in Nittel (Amtsinhaber Peter Leo Hein/CDU gegen Norbert Arnoldy/Einzelbewerber), Pellingen (Wolfgang Willems/CDU gegen Alexandra Apel-Kuchenbrandt/SPD)und Wiltingen (Amtsinhaber Lothar Rommelfanger/SPD gegen Christoph Schmitz/parteilos von CDU unterstützt) spannend. In allen anderen Orten, Stadt- und Ortsteilen steht jeweils nur ein Bewerber zur Wahl.

Bei Listenwahlen für die Gremien stechen vor allem der Konzer Stadtrat und der Verbandsgemeinderat heraus. Neben den zurzeit dort vertretenen Parteien und Gruppierungen (CDU, SPD, FWG, Bündnis 90/Die Grünen, und FDP) treten dort auch die Linke und die AfD an.

Verbandsgemeinde Schweich

Christiane Horsch (CDU) ist einzige Kandidatin für die Bürgermeisterwahl in der VG Schweich. Lars Rieger (CDU) ist einziger Kandidat für das Amt des Stadtbürgermeisters in Schweich. In Bekond und Pölich gibt es keinen Ortsbürgermeister-Kandidaten.

Spannende Duelle in der VG Schweich gibt es in Föhren (Rosi Radant (CDU) gegen Uli Urbanek (SPD). In Detzem kandidieren Albin Merten (CDU) Jörg Thul (FWG). Klüsserath wird geprägt vom Duell Günter Herres (CDU) gegen Norbert Friedrich (FWG). Riol: Christel Egner-Duppich (Einzelbewerberin) gegen Philipp Schmitt (CDU).

Verbandsgemeinde Trier-Land

In Franzenheim und Hockweiler gibt es Mehrheitswahlen für den Gemeinderat ohne Wahlvorschlag. Mehrheitswahlen mit Wahlvorschlag gibt es für den Gemeinderat Aach sowie die Ortsbeiräte in Newel, Ralingen, Kersch und Träg. In Zemmer gibt es keinen Ortsbürgermeister-Kandidaten

In Igel gibt es gleich vier Kandidaten, die Ortsbürgermeister werden wollen: Franz Pauly (CDU), Michael Grundhöfer (FWG), Reinhold Kiemen (FWG) und Norbert Kömen (FWG). In Newel kandidieren drei Männer: Norbert Funk (CDU), Udo Ungar (SPD) und Uwe Metzdorf (FWG). In Ralingen fordert der Grüne Alfred Wirtz den Amtsinhaber Oswald Disch (CDU) heraus. In Trierweiler gibt es ein spannendes Duell zwischen den Neulingen Dieter Müller (SPD) und Ursula Schilling (Freie Bürgerliste Trierweiler). Auch in Welschbillig duellieren sich zwei Neulinge: Dieter Bretz (FWG) und Heinz Peter Hammes (SPD).

Verbandsgemeinde Ruwer

In zehn Gemeinden, das ist die Hälfte aller Orte in der VG, finden Mehrheitswahlen statt. Davon Mehrheitswahl ohne Wahlvorschlag in Hinzenburg, Ollmuth und Sommerau. Mehrheitswahl mit Wahlvorschlag gibt es in Bonerath, Farschweiler, Herl, Holzerath, Korlingen, Lorscheid, Morscheid.

In Hinzenburg, gibt es keinen Ortsbürgermeisterkandidaten. In Gusterath das spannende Duell zwischen Stefan Metzdorf (SPD) und Horst-Peter Kühn (CDU). In Kasel wird der lan. gjährige Oortbürgermeister Karl-Heinrich Ewald (SPD) von Martina Spang (FWG) herausgefordert. In Mertesdorf treten zwei Neulinge an: Andreas Stüttgen (SPD) gegen Michael Angele (CDU). In Osburg kandidieren ebenfalls zwei Neulinge: Ulrich Krugmann (SPD) gegen Silvia Klemens (FWG). In Waldrach ebenfalls Neulinge: Yves Herzog (SPD) gegen Rainer Krämer (CDU)

Verbandsgemeinde Hermeskeil

In der Verbandsgemeinde Hermeskeil können die Wähler in drei der 13 Orte Duelle um den Chefposten in den Gemeinden entscheiden. Spannend wird es vor allem in Hermeskeil, wo der bisherige CDU-Stadtchef nicht mehr kandidiert. Dort konkurrieren die 28-jährige Lena Weber (SPD) und der 68-jährige Willi Auler (CDU) um das Stadtbürgermeister-Amt. Interessant ist auch die Konstellation in Beuren. Dort tritt Amtsinhaberin Petra Adams-Philippi gegen den parteilosen Kandidaten Stefan Andres an. Der 59-Jährige war bislang nicht kommunalpolitisch aktiv. In Damflos stehen Amtsinhaber Joachim Wellenberg und der bisherige erste Beigeordnete Udo Herz zur Wahl.

Einen Wechsel wird es höchstwahrscheinlich in Gusenburg, Reinsfeld, Züsch und Naurath/Wald geben. Dort bewerben sich die Amtsinhaber nicht mehr, stattdessen treten Siegfried Joram (CDU), Uwe Roßmann (SPD), Ulrich Frohn (SPD) und Dirk Nabakowski (Einzelbewerber) jeweils als alleinige Kandidaten an. Um gewählt zu werden, müssen alle allerdings mehr als 50 Prozent der Wählerstimmen erhalten. In Neuhütten und Grimburg werden die neuen Ortsbürgermeister erst in einigen Wochen feststehen. Dort gibt es heute keine Direktwahl, weil sich kein Bewerber gemeldet hat.

Neben den Ortsbürgermeistern, Gemeinderäten und dem VG-Rat wird in der Verbandsgemeinde Hermeskeil heute auch ein neuer Bürgermeister gewählt. Einziger Bewerber ist Hartmut Heck (CDU), der die Geschäfte im Rathaus seit April 2018 als vom Kreis bestellter Beauftragter führt.

Verbandsgemeinde Saarburg Kell

Spannend wird es in einigen Orten der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell. Duelle bei den Ortsbürgermeisterwahlen gibt es in sieben der 29 Orte:

Saarburg: Dort tritt Jürgen Dixius (CDU), der das Amt des Stadtbürgermeisters seit 15 Jahren innehat, gegen Manuel Müller (SPD) an. Müller engagiert sich seit eineinhalb Jahren in der Kommunalpolitik.

Greimerath: Dort wird Amtsinhaber Edmund Schmitt (FWG) von Dieter Linner (parteilos, unterstützt von der CDU) herausgefordert.

Lampaden: Amtsinhaber Martin Marx (WG Marx) und Manuela Peters (CDU) bewerben sich für das Amt.

Taben-Rodt: Der Amtsinhaber Hans-Joachim Wallrich (WG Wallrich) und sein Vorgänger Klaus Neuses (WG Beck) stehen zur Wahl. Neuses war in der vergangenen Legislaturperiode vor dem Hintergrund der Querelen um die Asphaltmischanlage zurückgetreten.

Trassem: Amtsinhaber Roland Konter (CDU) wird von Bernd Koewenig (Bürger für Trassem) herausgefordert. Koewenig ist derzeit Fraktionsvorsitzender der SPD-WG Boquoi-Fraktion.

Waldweiler Dort tritt Amtsinhaber Manfred Rauber als Bewerber einer neuen Freien Bürgerliste Waldweiler gegen SPD-Frau Doris Opitz-Köbernik an. Pikant ist dies, weil Rauber SPD-Mitglied ist und bislang auch als SPD-Kandidat Ortsbürgermeister war. Er hat im vergangenen Jahr erklärt, nicht mehr in der SPD im VG-Rat mitarbeiten zu wollen und sein Amt als SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Waldweiler aufgegeben – hauptsächlich aus Enttäuschung über gescheiterte Windkraftpläne seiner Gemeinde, für die er die SPD-geführte Landesregierung mitverantwortlich macht.

Zerf: Amtsinhaber Dieter Engelhardt (SPD) duelliert sich mit dem bisherigen Ersten Beigeordneten Rainer Hansen/CDU).

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