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Hightech für angehende Gärtner

Hightech für angehende Gärtner

Die sogenannten grünen Berufe liegen im Trend. Seit über sieben Jahren sind die Ausbildungszahlen in Trier nicht gesunken. Um die angehenden Gärtner adäquat unterrichten zu können, hat das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel (DLR) die Berufsschule Gartenbau in neuen Räumen in Heiligkreuz untergebracht.

Trier. (cofi) Statt mit Stift und Schreibheft und auf klapperigen Hörsaal-Sitzen in der Egbertstraße lernen rund 100 Auszubildende ihr theoretisches Handwerkszeug für ihren zukünftigen Beruf nun in Heiligkreuz. Die Außenstelle des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel (DLR Mosel) in der Tessenowstraße ist das neue Domizil der Berufsschule Gartenbau. Sie behält trotz der Aufgabe des alten Gebäudes durch die Verlegung nach Bernkastel-Kues ihren Standort in Trier, auch obwohl der Schwerpunkt Gartenbau beim DLR in Neustadt liegt. "Denn diese Schule ist für den ehemaligen Regierungsbezirk Trier die einzige Berufsschule für Gartenbau", erklärt Hubert Friedrich, Leiter des DLR-Mosel. Vorstufe für E-Learning

So können die 100 Azubis in drei Klassen weiterhin wohnortnah ihre Lehre absolvieren. Rund 100 000 Euro wurden investiert, um die ehemaligen Büros zu Klassenräumen umzubauen, sie mit Mobiliar auszustatten und auch die medientechnischen Voraussetzungen für einen modernen, handlungsorientierten Unterrichtsablauf zu schaffen.Mit Hilfe von Laptops arbeiten sich die Azubis durch den Lernstoff der drei Lehrjahre. Außerdem haben die acht Lehrer die Möglichkeit, die Unterrichtsinhalte statt auf einer Tafel auf einem groß dimensionierten Smart-Board zu notieren, die im System eingegeben auch nach der Schulstunde abrufbar sind. Als Vorstufe von E-Learning können die Schüler die Informationen auch von zu Hause aus noch einmal einsehen.