Hilfe auf vielen Ebenen

TRIER. Mit einer bebilderten Zeitreise, einer ganzen Bande Kellerasseln und viel guter Laune feierte das Sozialpädiatrische Zentrum Trier seinen 25. Geburtstag. Auch die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer gratulierte.

Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Seit einem Vierteljahrhundert hilft das Sozialpädiatrische Zentrum Trier (SPZ) Kindern und Familien. Tausende Kinder mit Entwicklungsstörungen oder Behinderungen wurden in dieser Zeit medizinisch und psychologisch untersucht und je nach Diagnose gefördert und therapiert. Träger des SPZ ist der Caritasverband in der Diözese Trier und die Lebenshilfevereinigungen im ehemaligen Regierungsbezirk Trier. Finanziert wird das vielfältige diagnostische, medizinische, therapeutische Angebot und die Beratung der Eltern von Krankenkassen, den Sozial- und Jugendämtern und den Kommunen. In den Außenstellen Bitburg, Prüm, Daun, Hermeskeil und Wittlich und in der Zentrale in Trier arbeiten insgesamt rund 80 Pädagogen, Ärzte, Psychologen und Verwaltungskräfte. "Unser Dank gilt nicht nur unseren Mitarbeitern, sondern auch den Kommunen, dem Land, den Krankenkassen und den Organisationen, die uns weit über das übliche Maß hinaus unterstützen", sagte Hans Tilly, Leiter des SPZs. Durch das breite Spektrum an Hilfemöglichkeiten und besonders durch die im frühen Kindesalter einsetzende Förderung habe das SPZ vielen Kindern zu mehr Selbstbewusstsein verholfen und die Lebensqualität etlicher Familien verbessert. Und Horst Erasmy, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Vater eines behinderten Kindes, munterte auf: "Jeder, der sich darauf einlässt, kann die Warmherzigkeit und Offenheit eines behinderten Kindes erleben." Fröhliche und rührende Singspiele führen - vor mehr als 300 Gästen - Kinder der Kita Mariahof und der integrativen Kitas Wichernhaus und ,Haus Tobias' auf - unter anderem sorgte eine Bande rasselnder Kellerasseln für beste Stimmung im Festsaal. Genauso wie die Bilderreise durch ein Vierteljahrhundert: Ein jugendlicher Sozialdezernent Georg Bernarding mit vollem, dunklem Haar, Gründungsmitglied Tilly mit alternativem Rauschebart und Bilder von Jahre zurück liegenden Betriebsausflügen der Mitarbeiter sorgten für etliche Lacher beim Publikum. Auch die gut aufgelegte rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer erinnerte sich an ihren ersten Kontakt mit dem SPZ: "Es war am dritten Tag meiner Amtszeit, da traf ich bei der Kita-Eröffnung Hans Tilly - damals noch mit Bart. Es ist doch wirklich sehr schön zu sehen, wie sich alles gut entwickelt hat über die Jahre!" Ob beabsichtigt oder unfreiwillig - das Festpublikum freute sich über den charmanten Scherz. Infos und Kontakt zum SPZ: Telefon: 0651/828610, E-Mail: email@spz-trier.de