Hilferuf vom Sportverein

Hilferuf angekommen: In der jüngsten Sitzung befasste sich der Ortsbeirat Zewen mit der Sanierung des Sportplatzes. Einen Zuschuss von 500 Euro bewilligte der Rat als Soforthilfe. Kritik wurde indes an der Stadtverwaltung laut.

Trier-Zewen. (LH) Nicht nur ein Anliegen hat die Spielvereinigung Trier-Zewen an die Stadt Trier, sondern gleich mehrere. Da aber die Zewener Sportler laut einem in der jüngsten Ortsbeiratssitzung im "Gelben Pavillon" von Winfried Spanier (SPD) vorgetragenen Schreiben bislang auf taube Ohren bei der Stadt Trier gestoßen waren, wandte sich der Verein mit einem Hilferuf an den Ortsbeirat. Dort fand er Gehör von allen. Was das Kommunal-Gremium sofort regeln konnte, war die Gewährung eines Zuschusses von 500 Euro, damit die Fläche um das Vereinshaus mit Verbundsteinen ausgelegt werden kann. Lange Liste für die Stadtverwaltung

Viel gravierender sind dagegen die Anliegen an die Stadt: Zum einen geht es um den Umbau der Kabinen zur Schiedsrichterkabine mit Einbau von Dusche und Toiletten. 2006 seien Gelder dafür bereitgestellt und zugesagt worden, aber der Bau lasse bis heute auf sich warten. Durch die Beschwerden der Schiedsrichter gegenüber dem Fußballverband, würden dem Verein des Öfteren Geldstrafen auferlegt, hieß es. Außerdem sei der Stadt seit Langem die notwendige Sanierung und Reinigung der Drainage bekannt, damit das Wasser vom Spielfeld ablaufen könne. Und schließlich gehe es um das Tribünendach. Bereits 2006 sei das Tribünendach durch eine umgestürzte Pappel beschädigt worden. Obwohl der Schaden der Stadt längst bekannt sei und sie lediglich um Kostenübernahme für das Material gebeten worden sei, "ist bis heute nichts geschehen", hieß es in dem Schreiben. Hinzu kommt die sehr wichtige Befestigung von Betonstufen auf der Tribüne, die notwendig sei, um eine Unfallgefahr schnell zu beseitigen. Diese Forderung liege der Stadt allerdings noch nicht vor. Ortsvorsteherin Maria-Elisabeth Grünhäuser (CDU) informierte, wie sich das Ortsteilbudget für 2008 zusammensetzt. Für Zewen sei mit 23940 Euro zu rechnen, zusammengesetzt aus Sockelbetrag und Einwohnerschlüssel. Knapp 19000 Euro bisheriger Mittel widmete der Rat um, damit Infotafeln, Bänke und Lampen in der Fröbelstraße aufgestellt werden können. Hans-Willi Triesch (SPD) brachte den Flächennutzungsplan der Stadt zur Sprache. Zewen biete "interessante Flächen". Triesch regte an, die Vorstellungen der Stadt durch Fachleute erläutern zu lassen. Helmut Mertesdorf sagte zur Entwicklung: "Wir müssen am Ball bleiben, damit uns nix durch die Lappen geht."